Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Aehkunst.

mittelst eines Pinsels, mit einem minder flüssigen Copal-firniß; wenn dieses geschehen ist, so kann das Actznuttclauf die stärken, Stellen wieder aufgegossen werden. DerCopalfirnist wi,D, wenn daS Aetzen vollendet und das Aetz>Wasser abgegossen ist, weggeschmolzen. Wenn nämlich diePlatte trocken ist, bcstrcicht man sie mit Baumöl- undlegr sie über Kohlen, wodurch der Copalfirniß mit dem Oc-le zusammenschmilzt, und mtt einem leinenen Lappen weg-gewischt werden kann. Endlich kommt -man den geatztenPlatten noch dadurch zu Hülfe, daß man mit dem Grab.siichel den zu matten Stellen mehr Liefe und Kraft, undden raub gefressenen mehr Reinigkeit giebt, hingegen ganzfeine Stellen, als leichte Wolken, und die sanften Ucber-gangc biszum höchsten Lichte, mir der kalten Nadel aus«arbeitet. Das Aetzwasser kann gemeines, mit etwas Was-ser verdünntes Schcidewassec seyn ; besser ist aber das ausabgezogenem Weinessig, Salmiak, gemeinem Salz undGrünspan bereitete Aetzwasser. Den Aetzgrund macht sichfast jeder Künstler auf seine eigne Art; sonst nahm man zLoth weißes Wachs, 2 Loth reinen Mastix, i LolhJuden-pech und ein halb Loth Mumie dazu. Man hat einen h a r-ten und weichen Aetzgrund. Will man den harten Ach-gründ auf eine-Kupferplatte tragen, so muß diese auf derguten Seite erst von allem Fett und Unrcinigkeitcn gereinigtwerden; dann wird sie auf gelindem Kohlenfeuer erwärmt-Hierauf tunkt man eine Cntenfeder in den Aetzgrund, undträgt solchen an verschiedene Stellen der Platte auf, bis eSetwa genug ist, um die Platte ganz dünne damit zu über-ziehen. Dann theilt man den Aetzgrund mit dem Ballender Hand, oder mit einem Ball von Lasset, worinn sichBaumwolle befindet, gleich aus, daß er überall zudeckt,und wo möglich gleich dicke ist. Hierauf läßt man denAetzgrund über einigen Wachslichtern schwarz anlaufen,und dann wird er auf folgende Art hart gebrannt. Mannimmt eine Koblst>anike, die größer, als die Pmtte ist,zieht die meisten Kohlen gegen den Rand der Pfanne, hangt

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