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Achkunst.
diente» siel) noch des hatten Aetzgrundes, der aber allmalichaußer Gebrauch kam, nachdem Dietrich MeyerausFurch, geb. 1572, gest.-i6;8, den jetzigen weichenActzgrund um das Jahr 160; erfunden hatte, s. Merk-würdigkeiten der Stadt Nürnberg. S. 755.Die französische« Aetzkünsiler haben um die nette, und stecht-gc Ausführung radirler Glätter, oder um die so genanntetupferstechcrische Manier, und in Ansehung der Verbesse-rung der Lufipcrspettioe, und der Abstufung der verschiede-nen Gründe, ein großes Verdienst; unter ihnen sind Et.dü Pcrac (r6oi), Zacq. Callot (j- i6zz), lc Clcrc(-j- 1714), Ck. Nie. Cochin, der Vater (j-1754) unddessen Sohn 1790) vorzüglich zu merken.
Um iü;o brachte Wenzeslaus Hollar (gest.1676) die Actzkunst erst nach England; er war aus Praggebürtig.
Der Zeitpunkt, wenn man, oder der Künstler, wel-cher zuerst den Grabstichel zur Verfeinerung geatzter Arbei-ten angewandt bat, läßt sich noch nicht bestimmen. Abccim i8ten Jahrhundert verband em englischer Künstler, Ge-org White, zuerst das Actzen mit der schwarzen Kunst,s. Blankenburgs Zusätze zu Sulzcrs Theoriea. a. O.
Herr Joh. Heinrich Tischbein, Inspektor decBildergalerie in Cassel, hat ein besonderes Verfahre» zuatzen erfunden. Statt des Sandes trägt er auf den Actz-grund zerstoßenen Weinstein, der sich voin Actzwasser auf-lösen laßt, s. Handlungszeitung von Hilde.Gotha. 1794. S. ?48- Herr Hofc. Beckinann mel-det, daß man in England stark ger«ockneteS Kochsalz dazunimmt. Herr Tlschbein hat von seiner Art zu ätzen vierHauptmanieren bekannt gemacht. Die erste Manier be-greift das einzelne Nadclcadircn und Aetzcn. Die zweyteist die gesandere Manier, durch welche man Zeichnungen,Dusch Hgndh.h.Erf.i. Tb. O die