Algeber.
hak Liicas von Burgo Sancti Sepukchri, einFraiiziscancr. Mönch, die Algebcr aus den Schrieen derAraber herausgesucht, und öffciulich gelchrc; Bett-ln a uns Beytrage zur Gcsch. der Erfindungenl. Th. S. Z. Er gehört mit unk.r die ersten, weletre dieseWissenschaft unter den abendländischen Christen bekanntmachten; doch gieug er nicht über die Gleichungen teSzweyten Grads hinaus. Er lehrte die Auflösung der unrei-nen quadratischen Gleichungen in Vers n; man kaniite aberdamals den Gebrauch der verneinten Wurzeln noch Nicht»Das Buch des Lucas von Burgo: s-iiE» eer e«,/, ist das erste algebraische Werk, welches1494 gedruckt wurde; beym Card an macht es einen Lbeilder . 4 , r aus, denn so nannte dieser die Algebra; s.Ro scuthalS Encyclop. der reinen Mathematikr. Th. S. 44. 4s. I 0 ha » n MuIlcc (geb. 14^6, gest.1476.), welcher sich auch von seinem Geburtsort, Königs-berg in Franken, Regi 0 »10 ntanus nannte, war der er-ste in Deutschland, der sich mir Eifer auf die Algebcr legte,dieselbe verbesserte, und zuerst den Einfall gehabt haben soll,dnstlbc mit der Geometrie zu verbinden; s. RoscnthalSEncyclop. a. a. O. Nach ihm hat Michael Stie-fel, um das Jahr rs;o, die Algebcr bey den Deutschenwieder eingeführt und gelehrt; s. I. A. FabrrciiAll-gein. Hist. der Gclehrs. 1754. z. B- S. Z52. undIuvencl de Carlencas Gesch. der schönc» Wiss.und freyen Künste, übersetzt von Joh. Ertz.Kappe 1749. l. Tb- 2. Absch. 12. Kap. S. 266. Sci-pio Ferrco aus Bologna erfand im i6kcn Jahrhundertnach Card aus Bericht, die Auflösung des Falles x^ -j-px — g oder die Regel zur Auflösung der unreinen cubischenGleichung, d. i. derjenigen, in welcher das zweyte Gliedfehlt, und legte dadurch den Grund zur Auflösung cubiscbecGleichungen. Scipio Ferreo theilte dieses Geheimnißbloß seinem Schüler Maria,Antonio dcl Fiore oderFlorido mit, welcher, als er mit dem Lattaglia einigen
Streit