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Algeber.
Streit! bekam,' diesem zur Demüthigung einige Aufgabenvorlegte, aus welchen er sich ohne Kenntniß der Auflösungkubischer Gleichungen nicht hcrauswickcln konnte. Hier-durch wurde Nicolaus Tartaglia aus Brcscia ange-feuert, diese Auflösung zu suchen, uns fand auch wirklichnach langer Müde nicht allein diesen Fall, sondern auch dieandern alle. Hierauf gaben sie einander wechselswcise zaAufgaben auf, unter dcr.Bedingimg, 7 aß, wer die meistenin einer festgesetzten Zeit aufgelöst haben wurde, die Wettegewinnen sollte, welche für jede Aufgabe in einer Mahlzeitbestand. Florida hielt die Auflösung der kubischen Glei-chungen für ein von seinem Gegner unauflösliches Geheim-niß, und legte ihm Aufgaben vor, welche alle auf dem von-Ferrco erfundenem Falle bcruhcten. Er irrte sich aber,denn Tartaglia lvscte sie alle i» wenigen Stunden auf,und fand also die Auflösung des Scipio Ferreo für sich, wo«durch er den Florido in eine so große Verwirrung brach-te, daß dieser keine einzige ihm vorgelegte Aufgabe auflösenkonnte. Tartaglia theilte nun seine Entdeckung demHicronymus Cardaiius mit, welcher ihm aber vor-her schwören mußte, sie nicht bekannt zu machen; alleinCard an kehrte sich nicht an den Schwur, sondern verbes-serte die Regel, und machte sie in seinem Buche M-,-154; zuerst bekannt, daher sie die Regel des Car«Laus heißt, da sie doch die Regel desTactaglia heißensollie. Hierüber beklagte sich Tartaglia; abcrCar-dai, wollte sich noch vertheidigen, und sogar behaupten,baß alles ihm zugehöre, weil er doch die Erfindung ver-mehrt und den Beweis dafür gegeben habe; er wollte sogardem Tartaglia das Recht der Erfindung streitig machen,worüber dieser deu Verstand verloren haben soll. Tartag-Iiastarbi557, nach andern erst 1562; Nachrichtenvon dem Leben und den Erfindungen berühm-ter Mathematiker, t. Th. 1788. S. 56 und 26t.Man sagt auch noch von ihm, daß er nach dem BeyspieldcS Regiomontanus, es ebenfalls versucht habe, die
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