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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Amarylle. Ambras rsi

botanisches Garten-Journal. 1795. i. Heft.S- l2Z.

Amarylle, ^kE^//rr, eine sechsblätterige hochrothe Bluine,die im Sonnenscheine Goldfarben! zeigt. Simon vonTowar, Arzt in Gevilieii, erhielt 159z die ersten Zwie-beln von einem Schiffe, das aus Südamerika kam.Beckmanns Bey trage znr Geschichte der ^Er-findungen. z. Vd. 2. Sk. S. Z22.

Amboß, ein eiserner Block, worauf man die Metalle häm-mert. Bey den Aegyptier» erfand ihn Vulkan, s.kl und Goguct vom Ursprünge der Gesetze r. Th.2. B. 4. Kap. G. 154. Nach /Vr'ur'r» ////?. Uii). vn.56. soll der Amboß vom Ciniras in Cypcrn, einemSoh-ne des Agci 0 pas, und Vater des.Ad 0 nis erfundenworden seyn.

Ambra, Amber, eine fette, feste, leichte, lind leicht'ent-zündbare Materie, welche man blos ihres vorrrcflichcn Ge-ruchs wegen schätzt, und ivelchc eine der theuersten Drogucnist. Man findet den Ambra an den Küsten von Madagas-kar, von Malabar, an den moluckischen Inseln und in Ae-thiopien. Er schwimmt entweder auf dem Meere, undwird von der Oberfläche desselben aufgefischt, oder cr wirddurch die Wellen aus Ufer geworfen, oder man findet ihn-an Felsen hangend. Die Stücken sind von außen »nt einerschwarzen Haut bedeckt, inwendig aber grau, und mitFlecken und Streifen bezeichnet; dieser wird grauer Ambee«der Hmbre zris genannt, zum Unterschied von demsch warzen, der allezeit gekünstelt ist. Er hat die Consi-slcnz des Wachses, schmelzt auch wie Wachs, und wenncr brennt, giebt er einen sehr angenehmen Geruch von sich.Kampfer bezeugt, man habe an dem Ufer von Japan einStück Amber von izo Pfund gefunden. Das Pfund Am-bcr kostet 144 Thaler. Ueber den Ursprung des Amber sinddie Naturforscher noch nicht einig. Zuweilen hat man ihn

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