Anakysis. rz?
«in dreyfüßiger jambischer Vers mit einer übrigen kurzenEhlbe am Ende dazu gewählt. Gleim ist der ersteDeutsche, der glücklich in der Art des Anakreons gedich«t.'L hak. Suizers allgcm. Theor. der schönen Lu»-st e. 1792. 1. Ty. G- rza folg.
ZtNck.MiMck f. Astrolabium.
§jua!ysi?, AufläsunqSkuiist, ist ein Theil der allgemeinen Ma«kbcmatik. Die allgemeine Mathematik.betrachtet die Größenur, in so fern sie eine Zahl ausmacht. Gie besteht auszwa) Hauplcdi!e»; der eine bckrachkck die Größe in be-st t m in k e >1 Zahlen, und wird die Rcchcnkunst genannt;der andere betrachtet stein unbestimmten Zahlen, undwird Analysis genannt. Die Analysis der Rechenkunstin unbestimmte» Z-Hlcn stellt die Größen durch Buchsta-ben oder andere Zeichen vor; sie untersucht alle allgemeineEigenschaften der Größe, insonderheit einer solchen, dicaufverschiedene Weise aus vickerlcy Theilen zusammengesctzr ist;ja ste erforscht die Natur und das Veryälmiß der Größenbis auf die unendlich kleinen Theile, aus denen sie besteht.Daher einstehen zwey Haupkthcils diestr Wissenschaft, näm-lich die F,r/ro,'?«,/, die auch ^eeso/ä»
oder Algebra genannt wird, welche VW den Größen, de-ren Theile eine endliche Größe haben, handelt, und auchaus einigen gegebenen endlichen Größen andere zu findenlehrt, die noch unbekannt sind. ES werden z. B- zwey Li-nien gegeben, wovon die eine so getheilt werden soll, daßLas Rcctaiigullim aus ihren Theilen so groß ist, als dasQuadrat, welches man auf die andere construircn kann.Die Auflösungskuust zeigt nun den Weg, eine sichere Regelzu finden, die vorgegebene Linie auf verlangte Art zu thei-len. Die Alten brauchten hierzu die Gcomekrie, heutzuta-ge geschieht es aber am inchrsten durch die Buchstaben-Rech-nung und Algebra. Der zweyte Theil der AnalysiS istdier»9?»r>s,'rE, welche die Größen, in so fern steaus unendlich kleinen Theilen bestehen- betrachtet. Die
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