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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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»66 Anemoskop.

alle Körner, die sich an den Rock angehängt hatten; ersäete sie mit glücklichem Erfolge, und, freygebiger als seinFreund, theilte er andern die Varitären mit, die er davonerhielt So kam diese herrliche Blume in alle berühmteGärten Frankreichs, und verbreitete sich von da in Flan-dern, Holland und England, wo ihre Schönheit durchWartung immer mehr gewinnt. Anzeiger, i/yr.Drittes Quartal. Nr. 9.

Zltiemos op, Windzeiger, auch Plagojkop, ist ein In-strument , welches anzeigt, woher der Wind kommt, wcl-eher jedesmal wehet. Das einfachste und gewöhnlichsteAnemoskop ist die Wetterfahne auf den Tbürmen undHäuser»; gleiche Dienste thun die Flaggen an den Mastender Sstuffc. Andr 0 nicus CYrrhestcs errichtete schoneinen Windzeiger zu Achen; s. Wlnde. Da die ge-meine Wetterfahne von dem darauf fallenden Regen leichtrostet, und dann stockt: so half Jacob Lcupold (starb1727) diesem Fehler dadurch ab, daß er die ganze Spindelmit einer Hülse bedeckte, die oben geschlossen ist, und aufeiner harten stählernen Spitze läuft. Um die Richtung desWindes im Zimmer, und genauer, als durch den bloßenAnblick der Wetierfahne, zu beobachten, kann man dieFahne, die sich sonst um eine unbewegliche Spindel dreht,an einer bewegliche» Spindel fest machen, welche mit derFahne zugleich umgedreht wird. Diese Spindel kann durchLas Dach bis an die Decke des Zimmers laufe», in wel-chem man die Beobachtungen machen will, und unten miteinem Getriebe versehen werden, welches in ein bezahneesRad greift, dessen Axe bis ins Zimmer geht, und iniicelsteines darauf gefetzten Zeigers auf einer an die Decke gezeich-neten Windrose den Wind bezeichnet. Soll aber die Wind-rose vec.ikal an der Wand des Zimmers stehen, so läßt mandas Gekrieb der Spindel in ein vertikal stehendes Kronradgreifen, dessen Axe horizontal durch die Wand geführt wird,und den Zeiger tragt- Hat das Getriebe eben so viel Zähneals daS Rad, soj macht, eine Umdrehung! der Fahne, auch