Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
168
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r68 Anemoskop.

stens nur eine jenen ähnliche war. Dieser Windmesser desOns - cn - bray, der zugleich mit einer Ubr verbundenist, hat Windstügel, und ist so eingerichtet, daß ein ganzmäßiger Wind das Rad schon zum Laufen bringt, und daßsich die Umläufe des Rads von selbst zählen. Er zeigt undbemerkt auf einem Papiere, was für Winde, u»d in wel-chen Stunden sie gewehrt haben, ihre Richtung und Ge-schwindigkeit , auch wie sich die letztere geändert hat. DieseMaschine steht in einem Zimmer, und wird durch ein auf-ein Dache befindliches horizontales Windrad gedreht; s.

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b- ^2Z.

Herr Landriani hat mit dein Herrn Mofcati ei-nen Aneinomctrograph zu Stande gebracht, der in Abwe-senheit des Beobachters die verschiedene Richtung des Win-des aufzeichnet. Diese Maschine har auf dem meteorologi-schen Oblervatorio in Mayland schon mehrere Jahre guteDienste gethan; s. Neuere Abhandlungen der kö-nigl. böhmischen Gesellschaft der Wissen-schaften. Prag. 1795. 2. Bd. Dieser Ancmomelro»graph des L andriani gab dem Herrn Professor Parr 0 t,dem jünger», Gelegenheit, in dem Magazin für denneuesten Zustand der Naturkunde, von I. H.Voigt. 1798- 1. Bs. 2. St. S. 144- auch ein von ihmerfundenes Werkzeug dieser Art anzuzeigen, welches vondem des Herrn Landrianj in folgenden Stücken verschie-den ist. Herr Parrot nimmt zur Wetterfahne, statt dereinfachen Fläche, eine doppelte, deren eine Seiten ohiiwcitdes Mittelpunkts vereiniget sind, die andern aber sich ineiner unbestimmten, am beste» cycloidischen, Krümmungvon einander entfernen. Beyde Flügel sind von schwachem

Ei-