Hm'mo-Lorcls,
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Angola, ein Königreich in Afrika, wurde 1488 vonden Portugiesen entdeckt; s. Allgem. Hist. Lex. 1709.i. B. S- 45 .
Wies oder Anis stammt aus Aegypten; s. OekonomischeHefte. 1799. Julius. S. 54.
^mmo-doräo ist ein musikalisches Instrument mit Mctall-saiken, deren Tongebung blos Wirkung der Pnevmatik ist.Herr I. Ja c. Schnell (geb. 1740 zu Ballungen an derCnz im Wirtembergifchen) wurde durch eine Harfe, die erzufälligerweise an der Luft hangen hatte und lüncn hörte,zuerst auf den Gedanken gebracht, das oben genannte In-strument zu erfinden, welches er, mit Beyhülfe von 8Mitarbeitern, nach vierjähriger Arbeit, im Jahre 1789 inPariS zu Stande brachte, dasselbe ahcc, während der Re-volution, nach Ludwigsburg im Wirtenbergifchen zu schaf-fen wußte, wo er cö für die angebotene Summe von 6002Gulden zum Verkauf ausbvt. Die Länge des Instrumentsbeträgt 7 Fuß, die Höhe 44 Fuß, und das Fußgcstelle 2Fuß nach französischem Ma.ißstabe. Das Aeußere dessel-ben ist zwar einfach, aber doch sehr kostbar, indem allesan demselben, sogar die Bank, auf der der Tonkünstlersitzt, beynahe auf eine verschwenderische Weise von Maha-gonyholz gearbeitet ist. Die untere Tastatur, die ; Okta-ven im Umfange bat, ist von Elfenbein, die oberen abervon Ebenholz. Das Instrument ist durchgchends dreychö-richt bezogen, und die Saiten der obern z Oktaven sind mitSeide nbcrsponnen. Demohngeachtet kann man es als eingewöhnliches Flügelinstrument brauchen, nur daß seineWirkung viel schwächer ist, als bey einem bettelten Flügel.Die innere mechanische Einrichtung des Instruments hatsich der Erfinder bis jetzt als ein Geheimniß vorbehalten.Nur so viel ist davon bekannt worden, daß es in seinemInnern über zoo Pfund Messing enthält, die wahrschein-lich zu den Windkanälen gebraucht wurden, welche, wiebey einer Orgel, mit zwey Blasbälgen, die nach Belieben
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