Aräometer.
Brifson gab im D/ct/suuar>o alsdie sinnreiche Methode an, das Aräometer durchVeränderung seines Gewichts so zu graduiern, daß es durchden Punkt seines Emsinkens sogleich die Dichte des Liquorsanzeige. ,Diese Methode würde vor allen andern den Vor-zug baden, wenn sie nicht äußer,! mühsam auszuführen wäre.Auch Montigny gab in den ilke'r«. e/e / neue/. , e/e,1768. p. 4Z5- eine Methode zum genauern Gcaduire» desAräometers an, die Brifson besonders empfahl. LeRazdeLanthenen schlug eine Einrichtung dieses Werk-zeugs vor, die eine etwas veränderte Nachahmung desMusschenbroekschen Aräometers zu seyn scheint; s.DrH„. t/e ?/>>/. -irr. G c h l e r beschreibt in
seinem physikalischen Wörtcrbuche l. S. 12z. einsehr einfaches Aräometer, welches er in den hydrostatischenVorlesungen seines Lehrers des Pros. Heinsius in Leip-zig kennen lernte, der es zur Prüfung der specifischen Schwe-re der Mineralwasser vorschlug. Es ist ein Stäbchen ohneKugel, von einem leichten aber festen Holze, dasmanüber-sirnissen kann. Das Stäbchen bildet ein genau gearbeitetesrechtwinklichtes Parallelepipcdum, und längst der Mitte je-der Seitenfläche geht eine etwa in ioc>o Theile getheilte Li-nie herab, auf der man auch bey einer schiefen Lage desStäbchens das Verhältniß des eingetauchten Theils zumGanzen richtig bemerken kann.
Die Dichten der Liquoren durch die Liefe des Einfen-kens zu messen, bleibt immer eine unsichere Methode. Ein-facher, leichter und schwerer ist das Aräometer, welchessich auf die Vergleichung der Gewichte bey einerley Volumengründet, und mithin die Dichten der Liquoren durch Gewich-te abmißt. Man nennt es das Fahrenheitischc all-gemeine Aräometer, s. N-,»/. Z84.
x. 142, obgleich, wie Leupold im TAea/,-. äLur. II. §.28. 29. bemerkt, schon Monconys, ein Arzt zu Lyon,der 1665 starb, in seiner Reistbeschre.ibung , und der P.