Aräometer.
Feuillee ini ,/.'.
1714. >. p- 16. ähnliche Einrichtungen beschrieben ha-den. Dieses Instrument besteht aus einer hohlen gläsernenoder messingenen Kugel, an der sich unten noch eine anderemit etwas Quecksilber oder Schrot beschwerte befindet. DerHals ist sehr dünn und hat oben eine kleine Schale, umleichte Gewichte hineinwerfen zu können. Auch befindet sicham Halse ein Merkmal. An Moncony's Wage fehltdie Schale und das Merkmal, denn die Gewichte sind wieRinge geformt, und auf den etwas stärker,! Hals gesteckt,und das Instrument wird bis an hie Spitze eingesenkt. BeyFeutllce' s Angabe fehlt nur die Schale, und die Ge-wichte, als durchlöcherte Dlattchcn geformt, werden überden HalS anf die Kugel gelegt. Bey Lcut »1 ann' s An-gabe (Ls-/eE»e. V. p. 27z.) ist die Rohre of-
fen , und die Gewichte werden durch eine Oefnung hineinge-worfen. — Monconyö war auch einer der ersten, derdie Scnkwagc dazu einzurichten suchte, das eigenthümlicheGewicht und die Reinheit der Metalle damit zu bestimmen,f. cker e/e Ms/wo-eye, « Igo». :66;. und
i66ü. ?. ill. und zwar in den beygedrucktcn Triefen S- z,welchen Aufsatz man ins Jahr 1664 setzen will. — Aufden Gedanken, dieß Abwägen fester Körper durch eine andie Genkwagc angebrachte Wageschalc zu erleichtern, schei-nen Cornelius Mayer, und Robert Boyle fast zugleicher Zeit gerathen zu seyn- Cornelius Mayer be-hauptete, seine Erfindung, oder die Methode, wicmandieAräometer als Goldwagen gebrauchen könne, schon imJahr >668 gekannt zu haben, und gab in den -k,ro^'
ck/L-f /7 Kov/. 1696. /s/. sechs ver-
schiedene Arten solcher Goldwagen an, worunter die »icisteirdein Fahrenheitischen Universal - Aräometerähnlich sind- Man hängt unten eine ächte Goldmünze an,und bemerkt, wie weit sich das mit ihr beschwerte Instru-ment ins Wassco tauche. Eine ähnliche falsche Münze, un-ten angehangen, wird es nicht so weit eintauchen. Boy-BuschHgM.H.Erf. i,TH, N le-