Aräometer.
lichkeit; s. Gren's Journal der Physik.-«?. Bd. 2»St. S. l86. Neues Wlttenberg isches Wochen-blatt. 1797. 6te§ Gt. S. 42. Für die schweren Saurenund Salzsolutionen verfertigt Herr Ciarcy noch ein zwey-tes Aräometer nach eben den Grundsätzen, welches nurschwerer ist, und mehr Belastung trägt, als das vorige.Mit diesen beyden Aräometern kann man nun das specifischeGewicht aller Flüssigkeiten, nur Quecksilber und die flüch-tigsten Naphthen ausgenommen, sehr leicht und bequem ohnealle Rechnung finden. Dieses Fahrenheilische Aräometerhat durch die Bemühungen der Herren Schmidt und .Ci-arcy den höchsten Grad der Bequemlichkeit erhalten.
Herr Fr. H. Müller hat im dritten Theile der neuenSammt, der Schriften der königl. dän. Ge-sell sch. der Wissensch. einen von ihm erfundenenVrannkweinsprüfer bekannt gemacht, den er nachher be-trächtlich verbessert, und diese Verbesserungen im -ton Thei-le gedachter Sammlung der Schriften der königl. dän. Ge-sellsch. der Wiffensch. beschrieben hat. Dieses verbessert«Instrument dient zur Prüfung aller Branntweinsorten vomgeringsten bis zum höchsten Grade,, den man kennt. Auchlassen sich damit die Abweichungen des Branntweins in derKalte und Wärme, sowohl in den kältesten, als auch inden heißesten Himmelsgegenden, bestimmen. — Herr ibl.Ivh. Chr. H 0 ffman 11 hat im I 0 urnal füc Fabrik,1798. Sept. S. 221. ein Aräometer zum Pcobicen des Vi-trio.öls angegeben, und davon eine Beschreibung, nebst ei-ner erläuternden Abbildung, geliefert; es zeichnet sich be-sonders durch eine sehr bcmeckliche, und unzweydcutigeGradirung aus. — Herr Secretair Otto hat dem Arä-ometer, welches man zur Untersuchung der Güte desBrannt-wcins bcaiicht, und das übrigens den Salzspindcln ähnlichist, eine Einrichtung gegeben, nach welcher man durch blo-ßes Eintauchen des Instruments in die Mäßigkeit, welche«ine Temperatur von 15° Ncaumür haben muß, ohne alleRechnung erfahren kann, wie viel Kannen des reinstem
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