Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Artillerie.

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und erforderte eine» großen Aufwand an Kraft, daher er.fand man solche Bohcwsrke, deren Räder vom Wasser ge-trieben wurden. Eine solche Bohrinühle war im 16. Jahr-hundert in Ulm; s. Bohrmühle.

Die Kunst, Geschütz zu laden, und nach einem be-stimmten Gegenstände abzufeuern, wurde anfangs blospraktisch betrieben, aber doch zeichneten die Artilleristen je-ner Zeit die Composttionen zu ihrem Schießpulvcr und Kunst-feuern auf, woraus die ersten Artillcriebücher, als die äl-testen, die man in der Kriegskunst auszuweisen hat, ent-standen. Herr D. Hoche fand das Manuskript eines Feu-erwcrkbuchö vom Jahr 144s- Das älteste Artilleriebuchnach diesem ist die 1529 zu Gtraßburg bey Christian Ernol-phcn in 4 gedruckte Büchsenmcisterei vom Geschoß,Büchsenpulv er und Feuerwerk, das wahrschein-lich mit einem Werk deü sächsischen Zeugmeisters JacobPrcuß einerley ist. Zwar war schon imJahr 148z des Ro-bert BalturiuS Buch cle re militur! gedruckt worden, wor-inn sich alle im i4ten und i;ten Jahrhundert gangbareKriegsmaschinen, nebst den Fcuergeschützcn in ihrer erstenGestalt befinden; aber der Text ist für den Soldaten nichtbelehrend, und giebt keinen Aufschluß über den zweckmässtrgen Gebrauch der vorgestellten Maschinen. Diese letztemfindet man auch, wiewohl in der Zeichnung sehr entstellt,indes Flavii Vegetil Renati vicrBüchern derRitterschaft zu dem Aller durchlauchtigstenGroßmächtigsten Fürsten und Herrn Maximi-lian römischen Kaiser geschrieben, und mitmancherley Gerüsten, Bollwerken und Gewe-ben, zu Kriegskünsten gehörig mit ihren Mu-stern daneben verzeichnet. Fol.Erfurt, durchHans Knappen. Bey der nun schon verbesserten Formder Geschütze und ihrer fürchterlichen Wirkung auf großeEntfernungen, war der Einfluß geometrischer Grundsätzeauf ihren Gebrauch mcht zu verkeimen, daher die Gelehrte»BuschHandb.d.Erf. i,TH. O an-