Artillerie.
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so bleibt ihnen doch das Verdienst, die Bahn zu einer wis-senschaftlichen Bearbeitung der Geschützkuust gebrochen zuhaben. Uebrigens findet man in des Xicoio l'ai-ta^Iia cD «-tlti e tnvcnsioni n. I. thuest 11. auch die Namen und Ca-Über aller zu Anfange des i6ten Jahrhunderts gewöhnü ocnFcucrgeschntzc. Im Jahr 1547 erschien zu Nürnberg G al-theri Rivu Baukunst, deren 2kes Tuch die gcoi!ieir>>cheBüchfcilmeisterci ausmacht, die aber blos eine Uebcrsetzangder dlova lcientill und der Oneliti des Tartaglia ist. Indem Werke,' welches Reinhard der altere, Graf zu Solnisu»d -Herr zu Münzenbcrg 1559 herausgab, handelt der zteTheil von der Ausrüstung ciues Zeughauses, der 4lc voi»Geschütz, der ;te vom' Untergraben und Sprengen der Fe-stungen; s. Böhms Magazin für Ingenieure und Artilleri-sten , roter Band. S- ZZo. Zur Verbesserung der Geschütz-kunst trugen auch noch der Holländer Cöhorn im lälcnJahr-hunderl, Michael Mieth, Brand, und Sur'.rey de SaintRemy durch ihre Schriften bey.
Bis zu Ende besäten Jahrhunderts richtete man dasGeschütz nur nach Gutdünken, wie durchs Ohngefehr, wo-durch der Schuß immer ungewiß blieb. Em Augustiner-mönch, welcher in der von dem Kurfürsten von Branden-burg 1469 belagerten Stadt llchcrimmde das Geschütz be-diente, und fast niemals fehlte, wurde daher wegen dieserdamals fast unerhörten Gcschieklichkcit allgemein berühmt.Als aber Biringoccio und Tartagl-a in Italien, und Ja-cob Preuß, Saatbech u. a. m. in Deutschland die Geschütz-kunst mehr bearbeiteten, wurden auch verschiedene Werkzeu-ge erfunden, durch die man das Geschütz, sowohl in Ab-sicht der Linie, als auch des Erhöhungswinkelsgenau errich-ten konnte. Die im täten Jahrhundert üblichen Richkin-strumenre hat Lconhard Fronsocrger m feinem Kriegsbuche.2. Th. Fol. Frankfurt. 157;./»/. IZ4 folg. abgebildet undbeschrieben. Eben dieser Fronspergcr hakte 1557 einenTrackat vom Geschütz und Feuerwerk herausgegeben, der
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