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Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Artillarie.

aus Preussens Artillcricbuche gezogen zu seyn scheint.Das älteste Richtinstrument scheint das sogenannte Grund-bret zu seyn, welches ein in 12 gleiche Theile getheilterViertelskrcis ist, der mit dem einen Ende an die innereFläche des Rohrs gelegt wurde, und zur Bestimmung derElevation desselben diente. Da dieses Instrument nicht son-derlich bequem zu brauchen war, so kam der kleine Qua-drant oder der Gradbogen von Messing an dessen Stelle,der vermittelst seines FußeS und des daran befindlichen Vi-strlochs zugleich zur Bestimmung der Mittellinie auf demGeschütze, und zu einer genauern Direktion desselben diente.Da man nun anficng, Kugeln von verschiedener Größe,und auch von verschiedener Materie, als Eise», Bley,Stein, deren Schwere an sich verschieden war, aus demgroben Geschütz zu schießen: so mußte dieß nothwendig Ein-fluß auf die Ladungen, und auf die davon abhängendenDimensionen der Geschützrohre haben, die schon jetzt nachdem allgemein angenommenen Verhältnißeingerichtet wurden,daß man ihnen hinten am Stoß den ganzen, vorn an derMündung aber den halben Durchmesser der Kugel zur Mc-tallstarke gab. Tartaglia lehrte in den e

rro»/' 2. 12., wie man die Durchmesser gegebe-

ner Kugeln, nach Verschiedenheit ihrer Materie, durch daSkubische Verhältniß berechne» und finden könne. Da diesesaber für Artilleristen und Stückgießer jener Zeit zu schwerwar, so gab er die Durchmesser von r bis 200 Pfunden an,wie er sie durch «in geometrisches Verhältniß gefunden hat-te. Des Tartaglia erschienen zum erstenmal zu

Venedig 1546 ; aber schon sechs Jahre früher, nämlich1540 machte Georg Hartmann, ein Mechaniker inNürnberg, den von ihm erfundenen Kaliberstab bekannt,der die Durchmesser der eisernen, bleyernen und steinernenKugeln nach Nürnberger Gewicht enthielt; s. Kaliber -stab. In Frankreich und England wurde dieses Werkzeugnicht so gemein; man bediente sich dort des Zollmaaßcs zucBezeichnung deS Kalibers, und die Schriftsteller über die

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