Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Artillerie.

Theorie noch mehr. DcchalcS und Blondel, letztererin seiner sss /ee -o,7?/?ee. l68Z. 4. marinen

die Franzosen, W 0 l f f und B i c n b a u m aber die deutschenArtilleristen mit den Entdeckungen jener Mathematiker be-kannt. Auch zeichneten sich Dechale 6 und W 0 lffnochdadurch aus, daß sie die Geschützkunst unter die Reibe dermathematischen Disciplinen aufnahmen. Nicht mindermachten sich Halley, De la Hire, Maclaurinu.a-, um die Auflösung des ballistischen Problems verdient.Bey allem dem gründeten bis dahin die Gelehrten immernoch ibre Theorie auf die parabolische Linie, die doch nurdann statt finden kann, wenn die Projektile» im luftleerenRaiime sich bewegen. Erst der neueren Zeit und ihren Fort-schritten in der Mathematik und Änalysis war es vorbehal-ten , eine schärfere Theorie aufzustellen, die wehr mit derBewegung der Körper im widerstehenden Niktelraume über-einstimmt- Beide Bcriiou!li's,Robins,Eulcr,Fci-se, Bezout Lambert und Lempelhof haben sichdurch diese Bearbeitung der Ballistik einen unsterblichen Na-men erworben. Robkns in seinen keksw 0/'

§777777.",^-. 1742. (Neue Grundsätze der Ar-

tillerie) zeigte zuerst, wie wichtig für dre Praxis die Be-trachtung des Widerstands der Lust sey. Er fand den Wi-derstand der Luft bey schnelle» Bewegungen fast dreymal sogroß, als ihn Newton k/. 40) bey

langsamen Bewegungen gefunden halte; s. Gehlers phy-sikalisches Wörterbuch I. S- 2Z4 folg. Auch derpraktische Theil der Geschützkunst blieb nicht unbearbeitet,mehrere geschickte Artilleristen beschäftigten sich damit, mchsowohl die Struktur der Geschütze, als der Gebrauch der-selben, die Verfertigung des Schießpulvers und der Kunst-feuer wurden überall beträchtlich verbessert. Durch dieFortschritte in der Natuclchre wurde es leichter, den Ursa-chen mid Wirkungen des Schießpulvers nachzuspüren; s.Neues-militairisches Magazin von Hoyer. i.Sl> S. 8 folg. In Schweden hat man schon

seit