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Artillerie.
ri >i: unsere Gegner hatten gewiß 700 Kanonen. Nunvermehrten beyde Mächte ihre Artillerie aus allen Kräften,in der Ueberzeugung, daß sie der Gegentheil schon vorher ver-mehrt hatte. S-Jntelligenzblatt der Al^.jt.Zeitung vom Jahr 1792. Nr. 15. Noch mehr .vurde dieMenge der Artillerie in dem französischen Revolutionskriegevermehrt; in der Schlacht bey Jeniappe z. B. wurde Pelo-tonwcise mit Kanonen gefeuert.
Artillerie, reitende. Bey der anfänglich großen Schweredes Geschützes konnte die Bewegung desselben nur langsamgeschehen- Dieß scheint die Veranlassung zur Errichtung ei-ner leichten Geschützabkheilung, verfliegenden, rei-tenden oder becrrccn en Artillerie gegeben zu ha-ben, welche der Avantgarde, die meist aus Reitcrcy besteht,leicht folgen, und ihre Unternehmungen begünstige» kann.Ueber den Ursprung und das Aller der reitenden Artillerieist man verschiedener Meynung; einige haben ihre Erfin-dung dem Könige von Preußen, Friedrich dein Gros-sen beygelegt, andere haben dieses geleugnet. Es gicngmir der reitenden Artillerie wie mit dem Aufkommen mehre-rer anderer Dinge; man machte in verschiedenen Zeitpunk-ten Proben damit, die erst unvollkommen waren, dann all-mälich verbessert wurden, bis sich ein Genie fand, welchesdie Sache zur Vollkommenheit brachte. Auch mit der rei-tenden Artillerie machte man zu verschiedenen Zeiten Versu-che, wie man aus den nachfolgende» historischen Beweisensehen wird; unstreitig aber gedieh diese kriegerische Erfin-dung erst durch das Genie Friedrichs des Großen zuihrer Vollkommenheit, denn erst, nachdem er bey seinerAr-mcc die berittene Artillerie ganz organisirt hatte, wurde die-selbe auch bey den meisten kriegführenden Machteneingeführt.
Wenn einige behaupten, daß die Franzosen schoit int!5tcn Jahrhundert die reitende Artillerie einführten und das
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