Arti'lleriecorps.
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bestimmte man die deutsche» Lanzkncchtedaz»; diese verlor» iraber das Geschütz bey Novara, und würde» es auch bei)Marignano verloren baden, wenn nicht Franz l. sie mPerson commandirt hätte. Die Schweizer bekamen daherihr Vorrecht wieder, bis L u d w i g XkV. 1671 ei» eignesInfanterie-Regiment zur Beschützniig des Geschützes errichttere; s. Geschichte der Kriegskunst von Hoyer.i. B. 1797. S> 144. I» den Verordnungen des KönigSFranz II. kommen schon Großmeister der Artillerie vor;Militairischer Taschenkalender- Leipzig. 1782.S. 115. Ost gebrach es in der Noth an genugsam unter-richteten Artilleristen, daher man darauf verfiel, auch inFriedenszeiren eine Anzahl Büchscnmcister zu unterhalten.Die, welche mit Möllern und Böllern umzugehen wußten,und Kunstfcuer verfertigten , hießen Feuerwerker, und be-kamen vierfachen Sold, oder monatlich 16 Gulden. Ebenso viel bekamen die Büchstnmeistcr, welche mit Mauerbre-chern schössen. Die Schlangen -- und Fcldschützen, die blosmit Schlangen und kleinerem Geschütz schössen, bekamen 2oder dreyfachen Sold. Au ihrer Beschützniig war beym Ar-tillerie-Park ein Fähnlein oder c-ne Compagnie Pionniereoder Guastadorcn, d. i> Schanzbauern, unter einem Haupt-mann, Lieutenant und Fähndrich, welche dazu bestimmt wa-ren, Wege auszubessern, Schanzen auszuwerfen, und beymGeschütz Handlanger-Dienste zu thun. Ihre Anzahl warnie unter 422, aber Karl V. nahm im SchmalkaloischeirKriege deren 4202 an. Ober-Offiziere hatten die Artille-risten nicht, sondern standen unmittelbar unter dem Zeug-meister. Aber Unrerbedienten waren: des ZcugmeistecsLieutenant, der Zahlmeister, Zcugwärter, die Zeugdiener,die Pulverhüter, die Tag und Nacht beym Pulver waren,die Schneller, denen die Besorgung des Hebezeugs oblag.Die Geschirrmcister waren über den Tram gesetzt. DecGchanzmeistec oder Feldingenieur gehörte zwar nicht zur Ar-tillerie, stand aber unter dem Befehl des Zeugmcisters; s.Gcsch. der Kriegskunst a. a. O-S-142. Die erste»Dusch Hqydb, der Exf.i.Lb. P Obre»