Arzneykunde. 2Zl
Arzneyen verordnet haben. Leibnitz erklärte diesen Maniifür eine erdichtete Person, und behauptete, daß Basiliusden NcAcm, „nd Valcncinüs die Gesundheit, als die bey»den größten Wirkungen des Steins der Weisen anzeige; s.Juvencl dc Carlcncas Geschichte der schönenWissenschaften und freyen Künste, übers. vonZoh. Erb. Kappe. 1752. 2. ?h. 25. Kap. S- ;48.Z-!y. In Nürnberg gabs 146g bereits einen Augenarzt,S gmnnd Vink, s. Kleine Chronik Nürnbergs.Altdorf. 1790. S. Z6. Seit dem Anfange des istenJahrhunderts fieng Hieronymus Mereurialis,nach Art der Alten an, in seinem Tractat FM,/,--
die Medicin mit den schönen Wissenschaften zu verbin-den. Der deutsche Janus Cornartus stellte um dasJahr i;oo die Hippokratische Medicin in Deutschland wie-der her; s. Juvciiel de Caclencas Gesch. a. a. O.r. 'Theil. 2. Abschn. 7. Kap. S. 2z6. Um eben diese Zeitlieferte Hieronymus Brunschwig das erste deut-sche Lehrbuch der Chirurgie, und um das Jahr1520 wurde EucharlusRößlin der Wiederherstellet derHebainmenkunst; s. om,r/e /rerr
O. 79 . 1790. In dein Zeit-
räume von i6QO bis i6zo entstanden die Paracel fische,Cartcsiantfche, Hclmontische und Sylviani-sche Sectc. Sydenham (um 1680), Grant undSt oll waren Muster eines zweckmässigen Vortrags derpraktischen Heilkunde. Auf Sydenham ruhete Hipp 0 -krates Geist, doch nicht ohne Flecken seines Zeitalters.Grant trat in seine Fußtapfen, und Gt 0 ll brachte dieSydenham'sehen Ideen und Wahrnehmungen in Ord<riung, mit merklicher Benutzung auf die Fieberlehre.Stahl (1754), Boerhaavc (gest. 17Z8), und Fr-Hoffmann (gest. 1742) gaben der Heilkunde eine bessereGestalt, und legten de» Grund zu ihrer jetzigen Größe;feil ihrer Zeit wurden die Kurmcthoden einfacher. Boer-haave verdrängte die verderbliche Sylviussische Metho»