2; 2 Arzneykunds.'
de; sein System war ein scheinbar vollendetes Ganze', undsank doch bald wieder, weil er zu viel heterogene Sätze zu-fainmenwebtc, zu viel auf die Safte, und zu wenig auf diethierische Kräfte Rücksicht nahm. A. von Halter (gest.I777)vollci,dcicdicvonStahl, Doerhaave und Hofftmann angefangene Verbesserung der Arziicykunde. Durchdie anatomischen Untersuchungen, welche Meckcl, Hun-ter, Cruikschauk undMascagne anstellten, wurde-aS lymphatische System besser bekannt.
An England that sichGilbert, mit den BeynamenAnglicus und Lcgläus, der um 1210 lebte, undgegendas Ende dcS izten Jahrhunderts starb, auf eine ausge-zeichnete Art, als Praktiker und Schriftsteller hervor. Erwar der erste im christlichen Orcident, der eine richtigeSchilderung vom Aussatze lieferte; und gedachte auch berrcitS einiger chemischen Arzneyen. In dem letzten Vierteldes i8len Jahrhunderts stellte C u-ll e n e>n System derNer-vcnpathologie auf, welches sich aufden Hoffm au nischenSatz von fehlerhafter thierischer Bewegung und auf die ver-änderte Thätigkeit der Nerven 'gründete; es ist abrr ohnegründliche Beweise und hinlängliche Thatsache» aufgeführt.Nach 1790 kam das Browu'sche System auf,'welchesauf die Begriffe der Erregbarkeit, der erregendenKräfte oder Reize und der Ecregung gegründet ist; s.John Browns Biographie, nebst einer Prü-fung seines Systems, von Thomas Beddoes-Kopcnhagen. 1797. Die Basis der Brown'sche» Er-rcgmigsthcoric, nämlich directe und indircctc Schwäche,war schon demH ipp 0 krates bekannt, auch die Fundamcn-talsätze derselben kannte man schon seit einigen Jahrhunder-ten ; nur hatte vor Br 0 wn kein Arzt den Muth, seineDogmen in eine dynamische Form zu zwangen. G- Kri-tische Ideen über den zweckmässigsten Vortragder ausübenden Heilkunde, mit Rücksicht aufdie medici nischen Systeme älterer und neue-rer
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