2Z8
Astrolabium.
Hrn. P. von Skettcn dem jünger». 1779. S- iZl-Jetzt hat man mehrere und vorzüglichere Hülfsmittel, wo-durch man sich die Astrognosie oder die Gle'nlenntiuß er-leichtern kann, denn seitdem Strauch seine
1684. 8- herausgab, erschienen folgende bessereAnweisungen: Helmuths Gcstiriibcschrclbung,Brauoschwcig. 1774. 8. Funk' 6 Anweisung zucKenntniß der Gestirne auf zwey Planiglobicnund zwey Sternkegeln. Leipzig. 1777. 8-undBo-de's Anleitung zur Kenntniß des gestirntenHimmels, von welcher 1792 die 6ke Auflage erschien,bey welcher sich zugleich eine allgemeine Himmelskarte befin-det. Auch Rüdlger's Anleitung zur Kenntnißdes gestirnten Himmels gehört hieher.
Astrolabium, Plaiiisphärium, Aualemma, Winkel-messer, ist eigentlich ein Instrument, welches die vornehm«stcn Zirkel der Hunmelökugel auf der Fläche eines ihrer grös-scstcn Zirkel, als auf dem Horizonte oder auf dcm MitkagS-zirkel, so vorstellt, wie sie dem Auge erscheinen würden,wenn cssohoch über dieKugelcrhobcnwarc, daß es die gan-ze Hälfte derselben auf einmal übersehen könnte. Manbraucht es in der Astronomie, um damit die Höbe derSterne über dem Horizonte zu messen. DaS Astrolabiumist entweder ein umeeilal-, das an allen Orten des Erdkrei-ses,gebraucht werden kann, oder paitwulara, das nur aüfeine gewisse Polhöhc gerichtet ist. Einige habe» behauptenwellen, daß schon Hipparchus dergleichen Werkzeuge cr-funden haben müsse, weil kV,'». 1 .,/'. il. e. von ihm sa-ge: illemgue su1Ü5 rcm etiam Oco improbam» an riumcra-rL . ateris licllaz sc fillcra all noinen expungere. Pli-nius redet aber hier nur von dein Stc > nvcrzcichniß,das Hippaich verfertigte. Ptolcmaiis, der ludenJahren 125 — 142 astronomische Beobachtungen anstellte,kannte bereits das Astrolabium, denn in seinemAl»lägestfindet man einige dergleichen Werkzeuge verzeichnet. Es
wa.