Astrologie. 26z
56. 11. I. A. Fabcicii Allg. Hist. der Gelchr's.1751. 2. B- S- 69. Mein die meisten Zeugnisse der Altenstimmen dafür, daß sich die Astrologie von den Cbaldäernaus über andere Nationen verbreitet habe; s. p.zz.
^/v/, O-/7. bib. III, c. 2Z. I,//o,-r/er ne/
< 7 «^//?» II. I-ib. I. Daß die Chaldaer oder Priester der Ba»bylonier aus der Astrologie ihr Hauptgeschäfte machten, er-hellet aus dem O/oe/. §rr. II. e. 29 — ZI. DieSterndeuter werden auch bey den ältern Schriftstellern durch-gängig Llialllaei, sonst auch Leuelbliaci genannt, und in
der Folge wurden LbrIllaeuL, ^lirolagus lind Nativitäten-stcllec, als gleichbedeutend gebraucht. Die Zeit des Ur-sprungs der Astrologie kann nicht gewiß bestimmt werden;einige glauben, daß sie mit der Astronomie unter den Chal-däcrn entstanden sey; s. ssc o, e» e'sto/o/,,//rae. il, 47.
Ein Beweis ihres hohen Alterthums ist dieser, daß sich diemeisten astrologischen Dorhcrsagungen auf die Stellung derSterne gegen den Horizont gründen, welches der erste Kreiswar, den man am Himmel kennen lernte. Auch aus 5Most >8, io. laßt sich auf ihr hohes Alter schließen.Wenn einige, nebe» den Chaldaern, noch den Atlas, ei-nen König von Mauritanien, der zu Mosis Zeit lebte, undein Sohn des Uranus, des ersten Atlantischen Königs,war, zum Erfinder der Astrologie machen (s. kV,'». VII. 56.^0/).'/. Lr'ä. I. c. 17): so ist dieses so zu verstehen,
daß er in seiner Gegend als Erfinder derselben galt, weil ersie dort bekannt machte. Zur Zeit des Pausanias zeig-ten die Einwohner von Tanagra, in Baekicn, in ihrer Ge-gend noch den Ort, wo er seine Beobelchrungen machte; s.
lab. IX. p. 297. In der Folge, als die Astrolo-gie aus Gewinnsucht und mit Betriigercyen getrieben wurde,gaben sich die Astrologen den Namen ölatbemarici, unterwelchem sie zu den Zeiten der römischen Kaysec allgemein be-kannt waren ; s. I. c. 9. Der Un-
fug der Astrologen war so groß, daß sie Tiberius auS
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