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Astronomie.
also Gegenstände dieser Wissenschaft, aber Beobachtungenund mechanische Berechnungen sind die Mittel, deren sie sichbedient. Man theilt die Astronomie in die sphärische,i» die theorische und physische Astronomie. Diespharische Astronomie ist die älteste, aber die theori-scde und physische sind Erfindungen spaterer Zeiten.Die spharische handelt von den in die Sinne fallendenErscheinungen des Weltgebaudcs, welches sich der Beobach-ter als eine sein Auge umgebende Sphäre oder Kugel vor-stellt; die theorische (vonTheocicoder speculaiiveinNach-dcnkcn über die Erscheinungen benannt) sucht daraus diewahren Bewegungen der Wcltkörpcr und deren Gesetze herzu-leiten; die physische lehrt die Ursache» dieser Bewegungen,oder die Kräfte kennen, mit welchen die Wcltkörper auf ein-ander wirken. Die Ordnung dieser dreyTheile ist dem Gan-ge des menschlichen Verstandes bey der Entwickelung derastronomischen Wahrheiten gemäß, der mit Beobachtungdes scheinbaren anfieng, dann zu Vermuthungen des wirkli-chen fortschritt, und endlich, als diese zur höchsten Wahr-scheinlichkeit gebracht waren, auch zur Entdeckung der Ur-sachen gelangte. Man könnte noch zwey praktische Theile,IläiNlich allionomiain obler^türiam und oaleulatoriam, wo-von jener Anweisung zu astronomischen Beobachtungen, die-ser Anweisung zu astronomischen Rechnungen gäbe, hin-zu sitzen.
Der Ursprung der Astronomie verliert sich im grauenAlterthume, indessen wurde sie erst nach und nach zur Wis-senschaft , nachdem man eine große Menge einzelner Bcob-achlungcn gemacht hatte. Der große Anblick der Sonne,des Mondes und des gestirnten Himmels mußte gleich dieAufmerksamkeit der ersten Menschen auf sich ziehe», und esist auch wahrscheinlich, daß man sehr frühzeitig einzelneBemerkungen über die Himmelskörper machte, die gleich»massige, tägliche Bewegung der großen himmlischen Kör-per bald beobachtete, und wenigstens Senne und Mond ü,
ihren