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Astronomie.
st. dcs Abt Plüchc Geschichte des Himmels.Dresden. 1740. 8 - Allein wahrscheinlich halten sie die»seibrii von den Aegypkiern kennengelernt; indessen ist sovielgewiß, daß die Cbaioäer die 12 Stern! über des Tierkrei-ses, und noch 24 außer demselben kannten; s. Oloch Q'e.l l. 0. zr. Nach dem Berichte dcS O/sak. öw. I.rü. XV. c.50. solle» sie sogar gewußt haben, daß die Kometen ihreBahnen hätten, und in gewissen Perioden wiederkehrten.Man vermuthet auch, daß sie die cigneBewegungderFixsterne kannten, weil sie das Sternenjahr auf zü. Ta-ge, 6 Stunden und l2 Minuten ansetzten. Als Beweiseder chaloäi/chen Sternkunde führt man noch ihre astronomi-schen Beobachtungen, Berechnungen der Sonnen- undMoiidöstnstetiiisse, und die Berechnung gewisser Zeitmaaßc,z. B-der Saros, Neros und ScsoS, an. Sacoswar eine Periode von 6585 Jahren, welche Halle») blosum 16 40" verbesserte, und daher Gelegenheit zu seinenvieljahrigcn Beobachtungen des Mondes nahm, s. Me Il-se ls Leilfaden zur Geschichte der Gclehrsamk.i. Abtheil. S. 240, Die Chaldäer würden sich sehr alterBeobachtungen rühmen können, wenn der Nachricht dcsII. zu trauen wäre, wo es heißt,daß der Philosoph Catllsthencs, nachdem AlexanderBabylon erobert hakte, in Babylon eine Reihe astronomi-scher Beobachtungen von 190z Jahren her gesunden, undsolche dem Aristoteles übecschickthabe. Diese Beobach-tungen müßten also schon im zweyten Jahrhundert nach derEündfluth, zu den Zeiten des Nimrods oder Belusselbst, oder kurz nach dem Ursprünge des BabylonischenRe:chs, »ihren Anfang genommen habe». Einige führendieselben auch als einen Beweis für das Daseyn cii'erSchrift in seilen Zeiten an; s. l/r LkB"'
/o». ?. 7. — Hipparchns und Pk 0 lemäus iändenaber keine astronomische Beobachtungen bey den Choldäern,die über die Zeit des Nab onassa rs, der 747 Jahre vorChristi Geb. zur Regierung kam, hmausgiengeu, s-
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