zza Auge.
che man aber, weil sie den Zuschauern Langeweile machte»,abschaffte. Aus erhellet wenig-
stens , daß eS auch in der griechischen Komödie Cböre gab.Nach Abschaffung der Cböre wurde eine bloße Zwischenzeitzwischen den Auszügen gelassen, welche aber endlich auch ab«geschafft wurde, so daß m den lateinischen Lustspielen dieAuszüge ganz an einander hangen, und oft sehr schwer voneinander zu unterscheiden sind. Doch findet man auch An-zeigen, daß zwischen des Auszügen sich Musik hören ließ,denn Pseudvluö sagt beym PlautuS, als er nach demersten Auszug von der Bühne geht: libicen vo- inlerer bic<j«Iccrsverit. Alle dramatische Stücke der Alten sind offen-bar in fünf Auszügen, welches auch /solare'»/ st- />oee.I8y. lyo. bekräftiget. I», Trauerspiel ist allemal eineZwischenzeit von einem zum andern; nur im lateinischenLustspiel fehlt sie bisweilen. Diese Zwischenzeit wurde durchden Gesang des Chors ausgefüllt; iin Lustspiel wurde an-fänglich darin» getanzt, welches doch nicht allezeit geschah.Sulzers Theorie der schönen Künste. Leipzig.,792. i. Th. S. 242.
Auge ist das Werkzeug des Sehens. Daß sich die Pupille imAuge bey starkem Lichte verengere, und im Dunkeln erweite-re, bemerktenschonGalen unddie Araber. Scheiner(Ocnlas p. ;r.) bemerkt ebenfalls, daß sich der Stern beyBetrachtung einer nahen Sache, z. B. einer Nadel verenge-re, und, wenn sie entfernt wird, wieder öfne. Der Ara-ber Alhazen, der im Uten Jahrhundert lebte, giebt sich<n seinem Werke: L'^/ 7 /. 1572. für den
ersten aus, der die Stralenbrcchung 1111 Auge beobachtet ha-be. Die rum'csni oculi innominatsm will Nealdus Cv-lumbus im :6tcn Jahrhundert entdeckt haben; s. I- A.Fabrici« Allg. Hist. der G e lehr st 1754. zB. G.540. — Der knöcherne aus Schupvenförmigen Blätternzusammengesetzte Ring in der Sclerotica im Auge der Bö-ge! war schon im löten Jahrhundert bekannt. Smith
sprach