Auge. zz»
sprach biervon neuerlich (Reil's Archiv für die Phy-siologie. 2. Bds. r. Heft) als von einer neuen, ihm selbstunerwarteten Sache, wogegen aber ein Ungenannter erin«ncrte, daß solche schon im l6len Jahrhundert dein Vol-kher Cotter bekannt war, welcher in seinen
izcasagt!
vculorai» in aviku; tunioae co ab aliiz cliklcrunt, guocl 6u-ra in svibns ineclia meclia ex parce ilt et s^»> N>>ni-
rum ex ooeneis nlleisve linnmis libi niucuo per membesnaincolli»atir, conilara." Im i7ten Jahrhundert beschreibtE m. König diesen Ring an den Augen der Eulen in denO/>ö.v/ ac. nat. curiosoi. l)ec. II. sein. 4. obst Z4. ImI8ken Jahrhundert wurde er noch genauer beschrieben undabgebildet von F. Petit in den nie /'ac-ich äe. e/eI7Z6. — Porta (Os ,v/^.,c/roue, optrree/»«»"teIX. l)8g) entdeektc die Aehnlichkcit des Auges mit
dem verfinsterten Zunmer, leitete dadurch die Naturforscherauf bessere Wege zur Erklärung des Sehens, und bewies,daß dabey etwas von außen her ins Auge komme. Indes-sen war Porta selbst von der richtige» Erklärung des Se-hens noch weit entfernt. Er nahm die Oefnunz des Stern-für das Loch tm Laden des Zimmers, und die Krystall-Lin-se für die Wand an, auf welcher sich das Bild abmahle;er behauptete auch dieser Theorie gemäß, daß von jedemPunkte der Sache nur ein einziger Strahl ins Äuge komme.Erst Kepler sI'-r>vr/e/>oE»^ „es Iss/et 7 /ou-,//. !>/. 1604. c.5) lehrte die Art und Weise der Entstehung des Bildes rich-tig. Er zeigte, daß es auf die Netzhaut falle, und daselbstdeutlich seyn müsse, wenn man deutlich sehen wolle. Erwar der erste, der aus jedem Punkte des Gegenstandes meh-rere einen Kegel bildende Gtralen ins Auge kommen, unddurch den Punkt ihrer Wiedervereinigung den Ort bestimmenließ, in welchem sich das deutliche Bild des stralendcirPunkts entwirft. Schein er in Rom setzte endlich 1625diese Keplerische Erklärung ganz außer Zweifel. Erschnitt von einem Ochsen - oderGchaafauge die Hintern Hau-te