Ausladestatkv. ZZtz
tlechcrne Röhre befindet. Bon der blechernen Röhre hängt«ine Kette von Messingdrat bis auf die Erde herab. Haltman diesen Ausladet an der gläsernen Röhre m der Hand,und nähert das blecherne Ende der Wetterstange, oder demmit der Elektricität der Gewitterwolke geladenen Conductor,so bricht der Funken aus, geht aber durch die Kette sogleichin die Erde über. Einen Ausladet, zur Entladung derFla chen und Batterien, erfand Henly; er führt denNamen deS allgemeinen Ausladers; s Caval-lo vollständige Abhandlung der Lehre vonder Elektricität, auS d. Engl. dritte Auflage.Leipzig. 1785. S-129.
Ausladesiativ wurde von Henly erfunden. Das Fuß»brct ist von hartem Hol,e, ir Zoll lang und z Zollbrett. An jedem Ende befindet sich eine 4 Zoll hohehölzerne Säule, in der Mitte des Bretts aber steht einez Zoll höbe etwas dickere Säule, welche 2 Zoll lief aus-gebohrt ist, und auf einer Seite eine Stellschraube bat.Nun verfertiget man einen drittehalb Zoll langen Zapfen,welcher so dick ist, daß er in die Oefnung der mittelstenSäule paßt. Dieser Zapfen trägt ein hartes, glatt abge-hobeltes, ; Zoll langes und breites Brcktchen. In denKnopf jeder Seitcnsäule wird nach der Lange des Brett»chens in gleicher Höhe ein Loch gebohrt, -und ein wohl pas-sender starker Messingdrat hinein geschoben, den manaußen in einen Ring biegt, innen aber spitzig znfeilt.Dieses Stativ ist sehr bequem beym Verkalken der Metallezu gebrauchen; besonders schön!abcr ist es zum Zerspren-gen der Gläser, da man es sehr wett von sich entferntstellen kann, und mithin nickt von den herumgeworfenenGlasstücken getroffen wird. Man hat noch zwey vorzügli-chere Einrichtungen dieses AuSladestakivs. wovon die ein«vom Herrn Kunze berrührk; s. Schauplatz der ge-meinnützigsten Maschinen von Kunze. r. Theil.»797- S. 656. folg.
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