Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Baukunst.

andern in seiner Kirchen hi storic B- z- Kap. 24. vomFinan, Bischof zu Lindsfarnc: „cccleüsm cpUc<>p:,Hconzzeuam, g» 2 M tLMi.ni non cle lapille, iell 8ovtMtummvre 6« robooe leölo tvtum oompostiit stelle »tuiitlinc cvn-texuit.,, — Aber von dem Münster in Aachen findet mandoch nicht, daß er von Holz erbauet worden wäre; auchvorn erste» Dom in Magdeburg nicht. — Die Überbleib-sel des alten Moritzkkvsters find noch da. Bis zu KarlSdes Großen Feit blieben die Deutschen mit der Baukunstunbekannt. Die Städte, die neu erbauet wurden, warennichts als ein Haufen nahe an einander gebauter Hütten vonLehm und Holz, den ein Graben und Wall von Erde um-gab. Als die christliche Religion cmgcfübrt wurde, bau-te man an solchen Orte» auch Kirchen von Holz, nebst Woh-nungen für den Bischof oder Pfarrer. Dieß veranlaßtemehrere Menschen, sich in die Nahe dieser Kirchen zu bege-ben, um dem Gottesdienste beyzuwohnen, wodurch dieStädte vergrößert wurden- In diesen Feiten entstandenin Deutschland auch die ersten Castclle oder Bcrgsthlöffcr.Die Römer wurden vom Rhein vertrieben; die Anführerder Deutschen bewohnten die eroberten Schlösser, sie gefie-len andern deutschen Nationen, welche — und zwar dieFranken zuerst ^— den Römern die Kunst, solche Berg-schlösser zu errichten, ablernten. Allen diesen Schlössern,deren Ueberrcste sich noch bis jetzt erhallen habe», siebetman an den runden und viereckigen hoben Thürmen, und denhäufigen runden Bogen ihren römischen Ursprung an. Karlder Große beförderte erst auch in Ansehung der Baukunst dieCultur der Deutschen; erließ zu Aachen, Jngelhei», undan andern Orten große Gebäude und schöne Schlösser bau-en, wozu er den in Deutschland noch ganz unbekanntenMarmor aus Italien kommen ließ; ein Beweis, daß dieDeutschen damals schon etwas von der Baukunst «erstehe»mußten, Lyceum der schönen Künste, l. L. 1. Th.Berlin. 1797. S-2z. 24. Aber ungeachtet der Bemü-hungen Karls des Großen konnte sich die Baukunst doch