-rthcklte Giebel, q,- 5 ->p-.-lke Sä'tlen, Postament?, !c:oandere Dinge an, d,e üch nur dem g'.üe» Geschmacke li-ehtvertragen, und die ma» in den schönsten Zeiten der Kunst,in den Zeiten des Periklcs, nicht gekannt hatte. Wäh-rend in Italien wieder in einem guten Geschmacke gcdauetwurde, bieng man in andern Landern noch immer an derGothischen Bauart. Allein bald verbreitete sich dieser gu-te Geschmack durch Italienische, oder, um die Werke derAlten zu studiren, nach Italien geschickte junge Künstler,auch über andere Länder. Jetzt verließ man die GothischeBauart, und nahm dafür die römische auf; nur wurde injedem Lande nicht sowohl daran verbessert, sondern nur ver-ändert, indem jeder Baumeister sich durch irgend eine»neuen Einfall zu verewigen suchte, daher die meisten Ge-bäude ein Gemische von allerley widersprechendem Geschmackin der Baukunst waren. Balthasar Pcruzzi l>;6)führte die antiken ganz anS der Mode gekommenen Berste-rungen in der Baukunst wieder ein. Andreas Con-Lucci 1529) war der Erfinder vieler glücklicher Ma-schinen zur Bewegung großer Lasten; auch Buschetto,da Zonca und Zabaglia, thaten sich durch Ersin-düngen dieser Art hervor; s. Sulzer a. a. O. I. Z27.Z28. Die Kunst erfuhr in Italien und andern Landern nochverschiedene Sciiickialc, sie stieg und fiel wieder. In Ita-lien hatte sie sich im rsten Jahrhundert sehr gehoben; allemunter Pcreklni daCortona, Baromini und B e r-nini sank sie wieder herab, und blieb lange Zeit in die-sem niedrigen Zustande. Barominr geb. 1599 gest. 166/hatte besonders viele Schuld an dem vcrdorvencn Geschmackder Baukunst in Rom und in ganz Italien. Er verließ dieedle Simplicität ganz, und, indem er seinem Eigensinnefolgte, und durch Rechest ausfallen wollte, verließ er dlegute Bahn, und brachte zum Theil widersinnige und wider:den gereinigten Geschmack laufende Erfindungen b y m newRissen an. Bare 010 d' Alesfandr 0, genamil M a -nvpola, Baumeister.zu Venedig, erfand die Kunst, Ge-
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