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Baukunst.
bände, die an dem Fniidame'it beschädigt waren, solangein der freyen Luft aufrecht zu erhalte», bis das beschädig»te Fundament, welches zur Stütze diene» sollte, wieder her»gestellt worden war. Don dieser Erfindung machte er imI. i6vr an dem Herzogt. Pallaste so lange Gebrauch, bi<Z6o Säulen, welche die Dogen dieses große» Gebäudes stü-tzen sollte», wieder hergestellt waren; s. Allgc m. K n n st-ier-Lex. Zücch. 176g. S. 8 u. 9. Als die ItalienischeBauart in ihrer besten Blüthe war, verband sie Größe undPracht mit Einfalt; nur daß sie zuweilen etwas Nachläßtg-keit zeigte.
In Spanien wurde die Baukunst in den mittlern Fei«den von den Mauren getrieben. Im sechszchntcnJahrhun»dcrt brachte Alvnso Bcrrugiuete 1561) aus Ita-lien den guten Geschmack in der Baukunst nach Spanien,wo sie nun zu steigen aiificng. Juan Bat. Monne-gro (st. 1567) gab unter Philipp II. den Bau desEf-rurials aii, welchen Juan de Herrera (st. 1597) voll-endete, st Sulz er >. Z46. Z47. Unter Philipp III.Nahte sich die Baukunst in Spanien ihrem gänzlichen Ver-falle, erhob sich aber unter der Königin Elisabeth, undlinker Karl tu.-wieder, welche das Lustschloß Aranjuezbaucken-
Zu den Zeiten des Kaysers Augustus warendieHau.fer in Gallien, wie Strabv meldet, von tnndcr Figur,sehr plump von Lcbmcrdc und Stroh zusammengesetzt. Inden Werke» des KayserS Julians findet man, daß, alsdieser Monarch in, 4teu Jahrhundert nach Paris kam, dieHäuser dieser Stadt noch bloße Hütten waren. Sie hat-ten nur ein Swckwerk, worüber manchmal noch ein Korn-boden angelegt war. Diese Bauart dauerte durch die bey-den ersten Geschlechter der Könige hindurch, bis Parts einbesseres Beyspiel gab. Als sich daselbst die Einwohner indem ziemlich eingeschränkten Raume, den jetzt die Insel desPallasts bildet, sehr vermehrt hatten, mußte man höhere
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