Bibliothek.
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Taufbrmmens an; einige meynen, daß diese der Grund zuder Errichtung der Vaticanifchen Bibliothek gewesen wären,allein die Errichtung der letzter» fällt weit spater, I. A-Fabricii Allgcm. Hiß. der Gelehrf. 1752.2.B.S. 40;. Im sechsten Jahrhundert wurde der Rest der Pa-latinischcn Bibliothek in Rom, oder was davon wiederher-gestellt worden war, auf Befehl deü allgemeinen BischofsGregorius des Großen verbrannt;rn /'ü/re^r/eo. Lrö. k/I. />. Friedrich I/,der von iry7 bis 1250 regierte, legte die Bibliothek zuNeapel an; I. A-Fabricius a. a. O- 1752. 7. B 14-- Hplst. H- >7'. Ueberhaupc waren im i2teu Jahrhundertin Italien und Frankreich die Klosterbibüothelen, turchden Fleiß der Mönche im Kopiren der Bücher, am zahl-reichsten. Das Beyspiel des Petrarca und Boccac-cio ermunterte im iHten Jahrhundert mehrere-Personen inItalien, beträchtliche Privatbibliothckcn zu sammeln. K.Robert von Neapel, und der Herzog Johann Ga-leazzo von Mayland, aus dem Hause Visconti, fer-ner der Kanzlar der Florentinischen Republik, ColuccioGalutati, errichteten ansehnliche Bibliotheken. Durchdie Erfindung der Buchdruckcrkunst wurde das Anlegen derBibliotheken ungcmcin erleichtert. Um 1450 wurde durchden Pabst Nicolaus der Grund zu der VatikanischenBibliothek in Rom gelegt (Mensel a. a. O. 2. Abth.S. 687. 688.). um deren Vergrößerung sich Leo X. ver-dient machte; />. II.
7 ) 2Ü2. 292. 29;. Uin eben diese Zeit wurde der
Grund zu der Medic ei scheu Bibliothek, einer öffenkli«chcn Bibliothek in Florenz, wie auch zu der Marcus. Bi-bliothek in Venedig, gelegt. Die königliche Bibliothek zuTurin wurde ebenfalls im r5kcn Jahrhundert gestiftet, abererst seit 1582 bedeutend. Die Ambrosische Bibliothek zuMayland wurde 1609, und die Magliabechlfche zu Florenz1714 errichtet. Um diese Zeit waren auch die herzoglicheBibliothek zu Modeua, und die zu Parma berühmt. InDusch Handb. d. Erf. -- Th. Q den