Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Bier nicht. Man bat noch ein griechisches Sinngedicht vonihm. ivc rintt.cr sich über das Bier folgendermaßen ausdrückt:>>W,r bist du? — Nein, du bist nicht der wahre Bac-chus: der Sohn des Jupiters hat einen so süßen OdcM,wie der Nektar, und der deinige ist wie von einen! Bock ,"Versuch einer Kulturgeschichte von den äl te-sten bis zu den neuesten Zelte». Franks, u.Leipzig 1798- S. 22. Die alten Spanier, Gallierund Gcruianicr kannten das Bier von undenklichen Zeitenher; Or'sck. sie. ich aL. />. L/s. IVrer. //e/?. XI/eet. 1.!^. XXII. cköot. Li. 1,7-. ,L. <). Die al-

ten Gallier besaßen das Geheimniß, das Bier Jahre langzu erhalten» Sie behielten die ägyptische Abtheilung deSBiers, in starkes und schwaches, bey, welche sie vermuth,lich von den Marftitlanccii gelernt hatten; sehr starkesBier nannten sie Zychus, aber das süße cerevilia. Vonden alte» Deutsche» sagt D-wie,,, cke Oo, «.

Laß sie aus Gerste einen Trank bereiteten, den sie wieWem gähren ließen, und der etwas Weinärtigrs an sichhabe. Einige wollen den Gambrivius zum Erfinderdieses Tranks bey den Deutschen machen; I^Urr Lk-/-/He/i. />. ys/. Daß die alte» Völker Hopfen zu die-

sem Gekraute benutzt, oder denselben, wie die Einwohnervon Kamtschatka, durch die berauschende Kraft einer an-dern Pflanze ersetzt hätten, davon findet Man keine Spur.Die Peruaner wußten schon vor der Ankunft der Europäereme Act von Bier zu bereiten; Ü//?or>o ckee II.

Man bereitet nämlich in Amerika aus den jungen Nadelndec weißen nordamerikanischen Fichte, durch Einkoche»,einen harzigcen, klebrigen, bitter», aber wohlriechendenErwart welcher Sprüs?genaniik wird, und woraus manein gutes Bier erhält, wem, man zu zwanzig Kannen sie-denden Wassers einen oder zwey Eßlöffel voll dieses ErtrackSkbut Und aufsieden laßt- Nach der Abkühlung giebt manihm durch Syrup so viel Süßigkeit, daß das Getränk nureine angenehme Bitterkeit behält; Handbuch der prak-tischen