-59
Bker.
tischen Landwirthschaft von Böse- Leipz. 1799.Schweb. Abband l. XM. Bd. S. 197. wo manKalm's Beschreibung findet, wie in Nordamerika auSeiner Act von Tannen ein Getränke gemacht wird. Aufeiner Reise von Philadelphia nach China machte man dieErfahrung, daß das aus Tanncttschößchen gebrauete Tierdas sämmtliche SchiffSvolk völlig gesund erhielt; Augs»burgische ordinaire Zeitung 1791. Nr. 246.Auch aus Mais brauen die Nordamerikancr schon langeein Bier, welches Parmenlicr und De LongchampSmit sehr glücklichem Erfolge in PariS zu brauen versuchthabe»; Gothaischer Hofkalender >787. Daßman sonst in Deutschland auch aus Hafer Bier gebrauethabe, beweiset eine Verordnung des Raths zu Augsburgvom Jahr 14;;, worinn allein aus Hafer Bier zu braueirbefohlen wird, welches erst 1550 wieder verboten wurde»Kunst-, Gewerb- und Handwerksgcschichteder Reichsstadt Augsburg, von P.vonStet«ken d. ). >l. Th. 1788. S. iz2. In den deutschen Klö»siern brauete man 1482 ein starkes Bier, welches Pakers-bier genannt wurde» weil es für die Patres bestimmt war,da hingegen das Nachbier Cüvent hieß, weil eS für deirConvenk bestimmt war; Nützliches Allerley Vk»G. 107. Im Jahr 1541 oder r;;l brauete der Nieder-länder, Hanns Krane, zuerst weisseS Bier ii»Nürnberg; Kleine Chronik der Reichs st. Nürn»berg 179a. S. 6z. Im tüten Jahrhundert waren dieKräukerbiere sehr beliebt; Beck manns Beytragezur Geschichte der Erfindungen li>. Bd. LteKSt. S. i?;. Glaub er lehrte das sauer gewordeneBier auf zweyerley Art verbessern; einmal, wenn man ei-ne Handvoll gesiebte Büchenasche in einem leinenen Tuchedurch das Spundloch Ms Faß hängt; I. R. GlaubekSApolvgia oder Vertheidigung gegen Chri-stoph Farncrs Lügen r6^;. <A> 72. ; zweytens,wenn man 4 bis 6 Loth fixen Salpeter in ein Tuch gebun-
Si s den