Bilbgießerkunst,
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als einen Schüler der Acgyptier betrachten, verfertigte auchdie Opfergefäße, dc» goldenen Kran; rings um die Bun-deslade, die durchbrochene Einfassung des Schaubrod - Ti-sches, und den aus reinem Golde mit dein Hammer ge-schlagenen Leuchter mit 7 Aerme». Die Kunst, Götzenaus Gold und Silber zu machen, war damals so bekannt,daß Moses dieselbe 2 Mos. 20, 2;. verbot, um dieAbgölkcrey zu verhüten. Zu Simsons Zelt halten diePhilister zu Asdod m einem Tempel einen Götzen, den sieDagon nannten; Richter 16, 2z. r Sani. 5, r — 4.Unter Salomo stieg diese Kunst noch höher, wie dieMeisterstücke im Salomonischen Tempel beweisen. Sa-lomo berief den Hiram von Tyrus nach Jerusalem,welcher die Bildgicßerkunst nach Palästina brachte, wo sienun einheimisch wurde. Hiram goß die beyden ehernenSäulen vor der Thüre des Tempels, die r8 Ellen hoch wa-ren, und 12 Ellen im Umfang hatten, rKön 7, 15-22.;ferner das eherne Meer, nebst- 12 ehernen Stieren, wor-auf jenes stand; i Kvn. 7, 2z — 26.; endlich 10 Kes-sel und andere Gefäße, alles in der Gegend von Jericho,weil dort eine thonigke Erde war, i Kön. 7, 46.
Die Phönizier waren schon frühzeitig in der Bildgie-ßcrknnst berühmt; Homer (I/. -7, ».74s — 744.) er-hebt einen Becher von ihrer Kunst über alle Becher der Er-de. Um das Jahr 2950 war Hi ram's Vater bey ihnenberühmt, und Hiram selbst erwarb sich so viel Ruhm indieser Kunst, daß ihn Salomo um 2970 nach Jerusalemkommen ließ Die Tempel der Phönizier prangte» mitStatuen und Säulen von Gold. Von ihren Wecken ist abernichts übrig geblieben, wenn man zehn Münzen der Cartha-gmenser, einer phönizischen Colome, ausnimmt, welche derGcoßhcrzog von Florenz besaß, und die mit den schönstenvon Groß -Griechenland verglichen werden können ; dochkann man aus diesen Münzen nur sehr unsicher, und viel-leicht gar nicht, auf die Kunst der Phönizier schließen.
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