Band 
[Zweyter Theil.]
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B.'lrgicßtt'unst.

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verloren gegangen. Die folgenden Künstler goßen zc>, 40bis 70 Ellen hohe Staküen; auf dem Marktplatz zu Ta-reut stand ein 40 Ellen hoher Jupiter, der nach dem Coloßzu Rhodus, die größte Bildsäule war; Ltö.

7. Scopas von Paros, der in der 106. Olympiadeblühet«, und die Statuen am Grabmale des MausoluSverfertigte, welche gegen Morgen standen, machte demPraxiteles und seinem Sohne, Ccphissodorus denRuhm streitig; er lieferte sehr viele Werke, unter anderneine Venus, welche Plinius über die Gnidische Venusdes Praxiteles erhebt. — Lysippus von Sicyonblühete in der m. Olymp. zz6 Jahre vor Christi Geburt,oder um Z648, und war ein Zeitgenosse Alexandersdes Großen. Lyfipp war erst ein gemeiner Arbeiter inErz, und fragte, als er sich auf diese Kunst legte, denMahler Eupompus, welchen Künstler er nachahmensolle? Eupompus zeigte ihm eine Menge Menschen,und rieth ihm, diese sein Muster seyn zu lassen. Er mo-dellirte nun nach der Natur und übertraf alle seine Vorgän-ger. Er gab feinen Figuren, die alle von Erz waren, da-durch ein größeres Ansetzn, daß er ihre Köpfe kleiner, unddie Leiber schlanker und schmächtiger machte. Er gab denHaaren Leichtigkeit und Nachlässigkeit. Die Symmetrie,welche die Künstler vor ihm schon längst auf das genauestebeobachtet hatten, erhielt unter seinen Händen eine neueGestalt; er beobachtete sie in Rücksicht aufLleganz, Zart-heit und Grazie, welche er dadurch erhielt, daß er die Ver-hältnisse der früheren Künstler in Ansehung der Dicke mil-derte, und alles mehr abrundete. Lysipp war der ein-zige Künstler, welcher die Erlaubniß erhielt, die StatueAlexanders des Großen in Er; darstellen zu dürfen; erverfertigte auch die Statuen der Reuter von der LeibwacheAlexanders des Großen, die bey der Eroberung desGcanicus umgekommen waren, in deren Mitte Alexan-ders Bildsäule gestellt wurde, H I e. ,.

Seine berühmtesten We> ke waren: ein vierspänniger Wa-

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