Bildgießerkunst.
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aks Decke über dem Sattel liegt, in der linken Hand denZügel haltend, im Galopp einen ziemlich steilen Feist» hin-anreitet, dessen Spitze bald erreicht ist. Dicstr Fels, dervorn senkrecht abgeschnitten ist, soll ein Sinnbild der damalsrohen Nation seyn, die Peter I. zu kultiviern suchte.In den Gesichtszügen Peters /. ist Ueberlegung und Sor-ge für das Wohl seines Volks ausgedrückt, und fein Augeist auf einen dem Ansehen nach entfernten Gegenstand ge-richtet, worunter die Citadelle angedeutet werden soll. DasPferd tritt mit dem rechten Hinterfüße aus eine aus Erz ge-gossene Schlange, welche ein Sinnbild der Gefahren ist,mit denen Peter I. zu kämpfen hatte. Auf beyden Sei.ten des Felsens findet man mit ehernen Buchstaben die Auf-schriften: kekro primo Lakliarikiii lecunils, t?8r. und?e-tromu keruo^n Lx3trenautorL/a, 178». Das zur gan-zen Statue verbrauchte Metall wog 486z6 Nürnb. Pfund,und die Kosten des ganzen Werks berechnete man auf 425000Rubel. Das Modell zum Kopfe des Kaysers verfertigteFalcvnets Schülerin, die Dcmoiselle Cvllot, und es ge-rieth sprechend ähnlich. Im Sommerpallaste Sarskojeselosteht der Farnesische Herkules in Erz nachgegossen. Dieseund eine andere Bildsäule der Göttin Flora, find vom Me-tallgießer Mosch alow. Kaystr Paul I. kaufte imJul.1797 für 66000 Gulden die vorhin erwähnten eilf schönenFiguren, die zu einem Springbrunnen in Nürnberg be-stimmt waren, und zusammen 180 Cenkner wiegen. DieseFiguren sind ein Neptun 8^ Fuß hoch; zwey aufFelseystü.cken sitzende Genien, die auf Seemuscheln blasen; vier an-dere reiten auf 2 Delphinen und auf LSccdcachen, undhaben Keulen in den Handen; zwey Nereiden, die auf gro-ßen Wafferurnen sitzen. Das erste Modell dazu verfertigt«Christoph Ritter (-j-1676), ei» Goldschmidt undBildhauer i. 1 .165a in Wachs. Georg Schweigger(f 1690) brachte, nebst diesem seinem Lehrmeister, unddem Stückgicßer W 0 lf Hier 0 nym us Herold, achtJahre mit den großen Modellen und dem Guße zu.
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