Bildhauerkunst.
scs Namens in Aegyptcn; der eine war Amasi6 I., dervon 2;i2 bis 2;z7 rcgierke, s. Allg. histor. Lexicon1709. unter Amasis I-; der andere war AmasisIL, der Z41; die Regierung antrat, und Z458 starb, s.Universal - Lexicon, unter Amasis II. Vondem letztem ist es bekannt, daß er ein Liebhaber vom Bauenwar. ?Lr'/s/?,'<rrr<r ake ^1. gedenkt einer
Statue des Memnon m Aegyptcn, an welcher die Armegerade herabhienge» und anklebten; auch die Beine undFüße warm mit einander verbunden. Uebrigens gab eSauch einen ägyplischen Künstler, Namens Memnon,welcher drey Statuen am Eingänge des Tempels zu Thebenin Aegyptcn machte, von welchen eine die größte in ganzAcgypten war. Sie waren im alten ägyptischen Stil ge-arbeitet. Dieser Memnon von Syents und Pytho-DoruS aus Theben, der in der 55 Olympiade blühete,sind die einzigen ägyptischen Bildhauer des alten Stils, de-ren Namen sich erhalten haben; Allgem. Künstlec-kex. Zürch. Erstes Supplement. 1767. S. zoz.zoy. Die zweyte Epoche des bessern ägyptischen Stilsgeht von CambyseS an bis auf Alexanders Tod,und begreift die Zeit, wo stch Aegyptcn unter persischer undgriechischer Herrschaft befand. Dieser spätere ägyptischeStil kam dem griechischen nicht bey; die Acgyplicr durf-ten die Anatomie nicht studiren, sie sahen seine schöne Se-ichter, weil es ihnen selbst an körperlicher Schönheit fehl-te , sie hatten keine hohe Ideale ihrer Gottheiten, welcheste größtentheils mit Thierlüpfen bildeten, ihre Gesetze ver-boten es auch bey Lebensstrafe, an den älteste» Statuender Götter etwas zu ändern, und die Bildhauer gehörtenbey ihnen zur niedrigsten Dolksklasse, daher kamen sie inDieser Kunst nicht weit. Aus dieser zweyten Epoche kenntman zwey Figuren von Basalt auf dem Capital, und eine«ruf der Villa Albani. Levesque aber rechnet diese Fi-guren auch zum ersten Stil, und statuirt bey den Aegyp-tiern überhaupt nur «inen Stil in der Bildhauerkunst.
Die