Band 
[Zweyter Theil.]
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Bildhauerkunst.

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andern besinnen wird. Als die Grieche» aus dem erstenZustande der rohesten Unwissenheit traten, hakten die Ae»gyplier schon Pyramiden und Obelisken, und die Hebräerhatten Götzenbilder; indessen übertrafen die Griechen dochin der Folge alle übrige Völker in dieser Kunst. Cecrops,der um 2426 lebte, brachte den Gebrauch der Bilder indie Tempel Griechenlands; D/ä. LHr-o». 77 , />. 55. und7 Vae^. X. />. 4!^. Die Roheit der Griechen

gierig aber so weit, daß sie die Gegenstände ihrer Bered-rung, die Gottheiten, nicht anders als durch bloße Pfäh-le, unförmliche Klötzer, höchstens durch Stecken, die manetwas zugerichtet hatte, oder durch rauhe und unförmlicheCccine zu bezeichnen wußten, und nicht einmal die Ge-schicküchkeit der meisten ganz wilden Nationen besaßen; s.Forkels Geschickte der Musik. 7 . Th. S. 6y.Goguet vorn Ursprünge der Gesetze 77 . Th. S-197. Das Bild der Diana war bey den ältesten Griechenein rohes Holz; das Bild der Cikbäroiiischcn Juno beyden ThespitNi war ei» abgehauener Stamm; F- 77 o^

Das Bild der Juno, daS die Argiver verehrten,war ein Tret, das aus dein Groben gearbeitet war; ?.n<-/a». 77. 777 . ,r. Die ^acedämvnier werden für die

ersten unter den Griechen gehalten , welche Statuen auSHolz zu machen versuchten; um nämlich ein Bild vom Ca-stor und Pollux zu machen, nahmen sie zwey Hölzer, diesie in einiger Entfernung aufrecht stellten, und durch zweyOueerhölzer mit einander verbanden. Das waren ihre soberufene öcx«-.«, die sie göttlich verehrten; s. TVr-ra^b.

vk8eX(s)s«x 7 ". a. 0/>/>. />. 47L. Solcher rohe» Zei-chen der Gottheiten fand Pausanias noch an mchrernOne» Gnechrnlanbs, namentlich zu Pherä in Arkadiendreyßig. Erst »ach einer langen Zcitfvlge erhoben sich dieGriechen zu den ersten Versuchen der Kunst, indem sie run-de und nach Art der Köpfe grob zugehauene Steine aufWürfel oder längliche Säulen fetzten, und z B- den Ju-

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