Band 
[Zweyter Theil.]
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Bildhauerkunst.

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von ihm einen Sessel, oder eine Alt von Thron,. znKorintheinen nackten Herkules von Holz, zu Theben einen Herku-les, zu Lebadea den TrophoniuS, zu Olynt die Britvinar-tis, zu Knossos die Minerva und den Tanz der Äckac-ne;lctztccr war ein Chor tanzender Jünglinge und Jungfrauenaus weissem Stein, welches er für die Ariadne gemachthatte; I/. T. Auch das Labyrinih zu Kre-

ta war ein Werk seiner Kunst; kV/'«. ^7, 1^. Gl'ichzeitigmit dem Dädalus, aber nicht so berühmt wie er, warGmilis, ein Bildhauer von Aegis, welcher dir Sta-tuen der Juny in ihre Tempel zu Sainoü und Arges ver-fertigte; Allgem. Künst!er-Lcx. Zürch lyär. G-66r. und Erstes Supplement. 1767. S- glo. An-dere melden, daß das Götzenbild der Samischcn Juno«welches vorder nur ein rohes Holz gewesen sey, erst zu derZeit, wo PcocleS Archen war, d. i. um 2 jt 8 l/ zueinem ordentlichen Bilde ausgearbeitet worden sey; F Hk.

/>. Altäre und Haync wurden anfänglich mit natürli-chen Blumenkränzen geschmückt, als man aber statt derHayne Tempel, und statt der aus abgestochenen Raf:n auf-geführten Altare, steinerne zu bauen anficng, wurde,« auch. die Zicrratbcu derselben aus Holz geschnitzt, oder in Steingehauen. Nach dem Gmilis folgen einige Künstle«, de-ren Namen man nicht kennt, die aber berühmte Kunstwer-ke lieferten. Der erste Künstler, der nach den« Gmiliswieder genannt wird, war Epeus, der den Griechen dasberühmte trojanische Pferd, und zu Cocinth einen A'ercurvon Holz machte- Die Rainen der Künstler aus den fünfnachfolgenden Jahrhunderten hat die Geschichte nicht an^behalten. Der erste Künstler, der nach dem trojanischenKriege wieder genannt wird, ist Rhoecus von Games«der weit vor dem 7ten Jahrhundert vor Christi Geburt leb-te, und zu Sainos den größten Tempel bauete, den manzu Hervdots Zeit in Griechenland kannte. Theodorund Teickles von Games, weiche Söhne dcSRHoe-

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