Band 
[Zweyter Theil.]
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Bildhauerkunst.

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cus waren, reisctcn der Kunst wegen nach Aegyptcn.Theodor wachte in Ephcsus die Hälfte der Statue desApollo für den Tempel des pythischcn Apoll zu Samos,und Tcleklcs machte dazu die andere Hälfte in Samos.Eine Gewohnheit, welche die ägyptischen Künstler sehroft befolgten, die aber auch nur bey dem Zustande derägyptischen Kunst möglich war; O/och I./s. k. gegenLas Ende. Die Kunst, Bildsäulen aus Marmor zuhauen, nahm zu Chios mit dem Anfange der Olympiadenihren Ursprung. Der älteste Bildhauer in Marmor warMalas auf der Insel Chios; «hm folgte in dieser Kunstsein Sohn Micciades, sein Enkel Anthermus, undfeine Urenkel B u p a l u 6 und Athen is, alle auf der In»sel Chios. Von« Anthermus sahe man Statuen zuDelos und auf der Insel Lesbos. Bupalus und Athe»uis, die um die 6 otc Olympiade blühctcn, wurden in die»scr Kunst am berühmtesten; sie verfertigten das Bild deSHipponax, auch «nachte» sie auf der Insel Chios einGesicht der Diana aus Maftnor, welches den hcreintrcten»den Personen traurig. aber den hinausgehenden fröhlich zusey» schien; 4. Dädalus

der jüngere von Sicyon, ein Bildhauer, der ;8o Jahrevor C. G. lebte, halte zwey Söhne, Dipoenus undScyllis, welche sich zuerst, noch vor dem Bnpalusund Atheiiis, nämlich uu, die 50W Olymp, in der Kunst,marmorne Bildsäulen zu verfertigen, besonders hervortha»ten, und Meister einer großen Schule wurde». Sie ver-fertigten zu Sicyon die Statuen des Apollo, der Diana,des Herkules und der Minerva. Sie arbeiteten meistensin parischcm Marmor, doch machten sie für Argos niedrereStatuen von Ebenholz. Sie brachten in den Haaren ih-rer Statuen schon schwache Parthien von Elfenbein an, setz-ten auch zuerst marmorne Hände und Füße an hölzerneBildsäulen, und vermischten also in der Kunst fremdartigeSubstanzen. Don einem ihrer Schüler, Learchus vonRhegium, findet man in dem Artikel Bildgießerkunsk

Nach-