Bildhauerkunst.
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Nachricht. Auch Menächmus und So'ldas vonNau-paktus folgten dem Dipoenus und Scyllis darinn nach,Daß sie fremdartige Substanzen in der Bildhauerkunst miteinander verbanden; sie verfertigten 540 Jahre vor C. G.«ine Diana in einem Jägerkleide aus Elfenbein und Gold,welche in dein Schlöffe zu Patres verehrt wurde. Unterdie berühmten Werke des Menächmus, der von seinerKunst Bücher schrieb, wird auch ein Kaib gezählt, Allg.Künstler - Lex. Zürch 176;. S. 6;o. und ErstesSupplemc n t. 1767. S- Z08- Onatas von Ae;:i>a,ein Feikgenosse des Agelabas, war einer der Vorzugs ch>sten Lehrlinge, der von» Dadalus ehedem gestifteten L he-nicnsischcn Schule-; die so genannte schwarze Ceres, welchezu Phigalca gestanden hakte, und verbrannt war-, wurdeihm um jeden Preis wieder zu bilden aufgetragen, r u seinApoll zu Pcrgamus wurde sowohl der Größe, .als derKunst wegen gerühmt. — Polyklet von Sicyon, einSchüler des in der 66tcn Olymp, oder 516 Jahr vor C. G.berühmten Ageladas; -wahrscheinlich verfertigte er dieStatue, welche man Kanon, die Regel, nannte, weil sieden folgenden Künstlern zur Regel in der Proportion diente.Winkelmann schreibt sie wohl irrig dem P 0 lykletvonArgos, dem älteren zu, der in der 87. Olymp., also erstnach Phidias, blühcte; denn es ist fast unmöglicb, daßdie Verhältnisse des menschlichen Körpers erst nach demPhidias entdeckt und genau bestimmt worden seyn soll-ten, da es vielmehr erwiesen ist, daß dic Aegytier dieselbensehr frühzeitig angegeben hatten. Aus dem spätern Theiledieser altern Epoche hat man noch die marmorne Pallas inLebensgröße auf der Villa Album, die älteste Statue, diewir besitzen, und die schon sehr fleißig ausgearbeitet ist;ferner Münzen, deren Inschriften von der Rechten zur Lin-ken gehen. Aus den darauf befindlichen kleinen Figurenerhellet, daß die Künstler gern heftige Handlungen und ge-waltsame Stellungen darstellten. In dieser Epoche wurdendie Statuen in Thon, und besonders die dcs Jupittr und
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