Bildhauerkunst.
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Metallen zusammengesetzten und aus das feinste gearbeitetenScepter- auf dessen Spitze ei» Adler ruhete. Die Halb»stiefeln und der Mantel waren von Gold, und in den letz»Hirn Thiere und Lilien gearbeitet. Der Thron, worauf erstand, war von Gold, Elfenbein, Ebenholz und Edclstei»ncn, und mit vielen erhabenen Figuren geziert; an denvier Füßen des Throns, und an beyden Füßen der Bild»faule standen Siegesgöttinnen. Auf der einen Seite derVorderfüße des Throns waren Sphinxe abgebildet, die ei»rüge Thebanlschc Jünglinge wegnahmen, auf der andernsahe man die Kinder der Niobe, wie Apollo und Diana so!»che mit ihren Pfeilen tödtckcn. Zwischen den Füßen desThrons waren die Kriege des Theseus und Herkules mitden Amazonen abgebildet. Auf dem Obcrkheile des Thro-nes sahe mau auf der einen Seite die Grazien, auf der an-dern die Hören, als Töchter des Zeus, und auf dem Fuß»schemmcl der Bildsäule standen goldene Löwen. D>e meisteKunst hatte Phidias an dem Haupte dieses Jupiters ver-schwendet; fcycrlichec Ernst ruhte auf seinem Gesichte,und Majestät sicalke von seiner Stirne; die Geschichtschrei-ber melden, niemand habe ihn ansehen können, ohne vonder Majestät des göttlichen Wesens gerührt, und mit Ehr-furcht erfüllt zu werden. Noch sind vom Phidias be-rühmt: seine marmorne Venus Urania im Tempel des Vul-kan, (stst«. /ecr. Lest'-". Lrpo«.".) feine Nemesis inihrem Tcmpck bey Marathon, aus dem Stücke von pari»sehen Marmor, welches die Perser zu einem Denkmal ihrcSSiegs ül>er die Griechen bestimmt hakten; endlich feineAmazone, welche man die schön gestaltete oder die schönstenannte. In kleinen marmornen Arbeite» thaten sich Myr-mecides von Milck, und Kallikrates von Laccdä»mon hervor; jeder von diesen machte einen Wagen mit vierPferden und einem Führer, welches alles so klein war, daßeine Fliege mit ihren Flügeln das ganze Fuhrwerk bedeckenkonnte. Myrmecides machte auch ein Schiff auSMarmor, welches eine Biene mit ihren Flügeln bedeckenBuschHiMdb. b.Erj.-. Tb. U keimte.