Blattern.
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pfen, und hatte nur wenig Eiter mitgenommen; wider Ver-muthen fand er aber mehr als zo Jmpfcandidaten; er vec«dünnte daher das auf einem Stücke Horn liegende Eiter mitWasser, impfte damit, und die Krankheit erfolgte regel-mäßig und sehr gelinde. Als Beddoes ihm nun feineGedanken mittheilte, impfte er im Scpr. 179z, oh»e Vor-bereitung, 600 Personen mit verdünntem Eiter, und allekamen sehr glücklich durch. Beddoes riech, noch mehrWasser, als gleiche Theile, die Wayte nahm, zUr Ver-dünnung zu nehmen; s. Sammlung auserlesenerAbhandlungen für praktische Aerzte. i7ten Bds2tes Stück. Cruiksank ließ im März 1795 von zweyPortionen frischer Pockenmakerie von einer Person eine die-ser Portionen einige Minuten in salzsaurem Gas stehen,und inoculirte die linken Arme von drey Personen damit,und die rechten mit der andern nicht diesem Gas ausgesetz-ten Portion. Die Punkturcn auf dem linken Arme zeigte»keine Spur einer Entzündung weiter, als die durch diePunktur selbst hervorgebracht worden war; sie verschwan-den vielmehr nach einigen Tagen gänzlich. Bey zwey Per-sonen hingegen kamen die Pocken auf dem rechten Arme zumvölligen Ausbruche. Dieser Versuch wurde mehrmals mitgleichem Erfolge wiederholt. Wtttenbergisches Wo-chenblatt. i8or. r2tes Stück.
In Amerika wurden die Blattern fast so früh, alsin England, geimpft. Dr. C 0 tt 0 n Mather erhielt dieerste Kenntniß von der Impfung aus den Abhandlungen deekönigl. Societät der Wissenschaften in London, in welcheneine Nachricht von der Impfung in Constantinopel mitge-theilt wurde. Hierauf empfahl er die Jmpstmg dem Dr.Boylston, der dann 1726 zuerst in Boston jtmpfte; s.Amerikanische Annalen der Arzney künde vonI). Albers. Erstes Heft. 1802. S. 50 und 54.Wahrscheinlich ist dieser Arzt einerley Person mit demjeni-gen, welchen ander« BogtstvN schreiben , und von wel-B. Handb- d. Erf. 2. Tb. 2. Abtb. B chcM