Band 
[Zweyter Theil.]
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Bleiche.

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hie und da im südlichen Frankreich unter dem Namen derRauchbleiche bekannt. Cbaptal erwarb sich dasVerdienst, diese Methode, mit Laiigcndämpfcn zu bleichen,in Frankreich zuerst in großen Fabriken einzuführen. Inder öffentlichen Sitzung des Nationalinstituts zu Paris aml5tcn Nivofe des 8len Jahres (5. Januar »8oo.) zeigte eran, daß er ein neues Mittel kenne, womit man die Baum-wolle leicht weiß machen könne; Journal für Fabrik.1800. März. S. 278. Der Erfolg lehrte, daß es dieBauniwollcnbleiche des Orients war, die durch Dampfebewirkt wird, und die Chaptal auf Flachs, Hanf undLcinewand anzuwenden suchte, da dieses Verfahren beymBleichen »och einfacher und ersparender ist, als dasjenige,welches Bcrth 01lct angegeben hatte. Chaptal erfanddie in der Bleichfabrik des B. Bawens IN Paffy befind-liche Gcrälhschafr, mittelst welcher des Tags 2 . zooo El-len Bauniwollenzeug um einen äußerst mäßigen Preis ge.bleicht werden können. Durch diese Dampfblciche könnenauch veraltete Kupferstiche und Bücher von hohem Werthewieder aufgefrischt werden. In den Papiermühlen lassensich dadurch die schlechtesten Sorten von Lumpen zum bestenPapier brauchbar machen. Schon gebleichte Leinwand,die in Hospitälern verunreinigt worden ist, kann dadurchganz neu hergestellt werden; Jntcll. Blatt der Slll-gci». Lit. Zeit. Jena. 1821. Nr. 171. Neuerlichgab der Minister Chaptal den D. B. Montgotfier,Molard und Bärbel den Auftrag, die Methode, mitDampf zu bleichen und zu waschen, noch mehr zu verbes-sern. Zu diesem Behuf erbauete B. Bardel eine Maschüne, die von der Chaptal'schen abgeht. Statt denDampf gerade auf die zu bleichenden Sachen zu richten,wird derselbe durch eine Röhre über sie hinaufgeführt, fällt«lsden», wie Thau, aus dieselben herunter, und sammeltsich wieder unten in dem Kessel, von dem er abermals alsDampf aufsteigt; Journal für Fabrik. 1822. Au-gust. S. »66.

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