Band 
[Zweyter Theil.]
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Bleiche. Blendladen.

Zu Aub in Franken erfand die Wittwe des dastgenAmtsphysikus Eck eine ganz neue Art, das leinene Tuch,vbne Holz und Seife, mit keine» weitem Auslagen, als10 Kr. rhn. auf ein Stück von ;o Ellen, ohne Gefahr des-selben in 20 Sonnentagen sehr weiß zu bleichen. HerrProfessor Egel in Wirzburg untersuchte dieses Bleichmittelchemisch, und fand es nicht nur für die Leinwand unschäd-lich, sondern auch vorthcilhaft. Die Wittwe Eck machtezu Aub und Wirzburg Versuche damit, welche Vortheilhaftausfielen. Die in Frankreich emporgckommenen geschwin-deren Blcichungsartcn sind wohl Ursache, daß jene Erfin-dung wenig Beyfall fand; Reichs - Anzeiger. 1797.Nr. rz>.

Geguin erfand folgendes Verfahren, die Leinwandzu bleichen: ein Theil Schwefelsäure wird mit 50a Theiler»Wasser vermischt, und dann zum Bleichen angewandt;Intcll. Blatt der Allgem. Lit. Zeitung. Jena.»802. Nr. 6z.

Bleichen der Knochen s. Knochen.

Bleichsalz, ei» Salz, womit man die Lcinewand ohne vieleMühe und Kosten in kurzer Zeit bleichen kann. Man willdergleichen Salz 1770 zu Allcndorf a» der Werra erfundenhaben. Jacob son's tcchnol. Wörterbuch, l. S.

2Z2.

Blendladen waren aus starken eichenen Bohlen zusammenge-setzte Laden, die man in Festungen nach dem Abfeuern derKanonen in die Schießscharten setzte, damit die Artilleristenbeym Laden der Kanonen gegen die MuSkctenschüffe der Be-lagerer gesichert waren. Dergleichen Blendladen waren be-reits im Jahr 152z bekanntz Htac. e/e Köo-

r'/r 1'. II. p, 104. Der Marquis Mon»

talembert beschrieb in seiner Schrift: ^

4. 1776., von ihm angcgcbcne Blcndladen ,vor die

Schieß-