Band 
[Zweyter Theil.]
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Blendungen. 45

Schießscharten der Strandbatterien, welche den Stückpor-ten der Schiffe glichen, nur daß sie sich nicht, wie diese,aufwärts öffneten, sondern herabwärkö fielen, und auf derSohle der Scharte lagen; Hoyer Geschichte derKriegskunst, li. S. 665.

Blendungen sind überhaupt Vorrichtungen-, wodurch mansich gegen das kleine Gewchrfeoer des Feindes zu schützensucht. Im istcn Jahrhundert bedienten sich die Arbeiterin den Approchen verschiedener Arten Blendungen von star-kein Holzwerk, oder von Wollsäcken, die auf Rädern oderRollen beweglich waren, und immer weiter gegen die Fe-stung geschoben werden konnten, so wie man mit den Lauf-gräben weiter vorrückte; Hoyer's Geschichte derKriegskunst, l. S. 217. Schon in früheren Zeitenwaren Blendungen gegen die Bolze» der Armbrüste im Ge-brauch , nachher wandte man sie auch zur Sicherung gegendas Muskcteiifcuec an. Der Holländische Lieutenant H e r-big hatte die Idee, die Truppen im Felde durch eine Blen-dung auch gegen das feindliche Gcschützfeuer zu decken.Diese Blendung sollte aus zusammengepreßter Wolle beste-hen, und auf einem hölzernen Gerüste mit Rädern liegen,das durch vier hinten an eine Deichsel gespannte Pferde vor-wärts geschoben ward. Jede dieser Maschinen war Fußbreit, und sollte daher einem Peloton von ; Rotte» beydem Anmarsch gegen feindliche Battericen zur Deckung die-nen; Böhm's Magazin für Ingenieure. X>. Bd.S. 2zz. Terthelot gab in seiner

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»v e/e. 1782. eine Blendung an, die aus eisernen Stä-ben, 12 Fuß breit, zusammengesetzt, und mir vielfachemwollenen Zeuge behängen war, der keine Flintcnkugcl hin-durch ließ. Der Marquis Montaleinbert gab, umdas Geschütz gegen die zufällige Wirkung der Gcllschüffe zusichern, folgende Blendung für die Schießscharten einer Fe-stung an: zw^y aufrecht stehende Walzen, die sich um ei,