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ferne Bolzen herum bewegen, dienen zur völligen Derschlie-ßung der Schießscharte, und sind fest genug, daß eine an-prcllende Rikochetkugel sie nicht zerschmettern kann, weil sieaus kurzen, horizontal über einander gelegten Holzstückenbestehen; Böh m's Magaz in a. a. O. V. B. G- 90.
Bley ist ein im Feuer nicht beständiges, dehnbares Metall,von einer weißen Farbe, welche dunkler als beym Zinn aus-fallt. Es ist unter alle» Metallen das weichste, hat de»geringsten Klang, auch die schwächste Elasticität und Zä-higkeit. Dennoch hat es, nach dem Golde, dem Silberund der Platina, die beträchtlichste specifische Schwere, dienach Musschenbroek (r«/,och ack»ar. D k. p.;z6.) bey deutschem, sehr reinen Bley 11,451, nach Berg-mann (Anin. zu Schcffcrs chym. Borles. S.521.) aber ii,z86 mal größer, als die des reinen Wassersist, so daß ein Pariser Cubikschuh Bley etwa 828 Pfundwiegt. Bley wird selten oder gar nicht gediegeii, am häu-figsten durch Schwefel vererzcl gefunden. Diese Erze ha-be» eine dunkle metallische und glänzende Farbe, und iiiihren Theilen eine würfliche Gestalt. Sie heißen Bleyglan;(galcna) und halten fast allezeit Silber. Außerdem findetman das Bley in den weißen, grünen und rothen Bleyspa-theu, worinn die Bleyerde mit einer beträchtlichen Mengevon inephilischcm Gas vereiniget ist. Das Bley war zuM0sts Zeit schon bekannt, 2. Mof. 15, 10. Hiob 19,24. Das Bedil der Hebräer, dessen 4. M0 s. zi, 22. zu-erst gedacht wird, halten einige für ein silberhaltiges Bley,wie es denn auch die l.XX und die Vulgata in dieser Stelledurch Bley übersetzen. Molybdäns, ein silberhaltigesBley, kam von der Insel Cypern. NachXVI. 21. wurde das Bley zuerst in den Inseln des Atlanti-schen Meeres oder in der Westsee gesunde». Midacri-tus brachte dieses Metall aus den in dem abendländische»Weltmeere, Celtiberien gegenüber gelegenen Inseln, dievon einigen für die Inseln an der Spitze der Grafschaft
Korn-