Bley.
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Kornwallis gehalten werde», und welche von dem daselbstbefindlichen weißen Bley oder Zin» Cassikendcs genanntwurden, zuerst nach Griechenland; ?/,'» IV, 22. vii, 56.
III. p. 219. 165. Lrock. Ä'o. V, Am häufig-sten wurde das Bley in England, Spanien und Lusitaniengefunden; XXXV, 47. In Spanien gewann manZinn und Bley theils auS einem weißen Sande, in dem sienahe an der Oberfläche lagen, und von dem man sie durchWaschen und Schmelzen reinigte, theils in den Goldgrubenaus schwarze» Sternchen, welche die Schwere des Goldeshatten, und durch aufgelassenes Wasser gewaschen, undvon dem Golde im Feuer geschieden wurden, wie a. a.O. meldet. Mir vorzüglichem Fleiße suchte man Zinn undBley in England, wo der größte Reichthum davon vorhan-den war, wie theils die Nachrichten der Alten, theils dievielen daselbst zurückgebliebenen Schlacken, theils das ge-schmolzene Metall beweisen. Die hier gefundenen Bley-klumpen haben eine regelmäßige Gestalt, und bestehen ausGlücken, die 152 Pfund wiegen, welches Gewicht etwa 2Pfund mehr ausmacht, als die Schwere der heut zu Tagein England gewöhnlichen Blcystücken beträgt. Ihr Alter,welches ins zweyte Jahrhundert fallt, wird an einer ausdenselben hervorragenden Capitalschrift erkannt. Die Län-ge dieser geschmolzenen Blcystücken beträgt 2^ Zoll;
IV I. p. 50. 54. Andere Stücken waren 4 Zoll lang,2 breit und ^ Zoll dick; IV II. p. 271. Z82. Bei-
den Römern hieß das Bley plumbnm iiigrum. Nach IV"».XXXIV, 16. §. 47. erhielten es die 'Alten auf eine doppelteArt, entweder aus eigenen Blcygangen oder Bleyerzen, dienach dem Ausschmelzen gleich reines oder verkäufliches Bleygaben, denn den darin» befindlichen geringen Silbergehaltachtete man nicht, wie aus S trab» m. p. 221 erhellet;oder sie erhielten das Bley aus silberhaltige» Erzen, ausdenen man das Silber schied, und das Bley frischte. DasErz wurde nämlich klein gestoßen oder gepocht, dann gewa-schen, geröstet, und wieder zu Mehl oder Schlich-gemacht;