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Blitzableiter.
Eperies in Ungarn vom i7ten Jul. 1717 vor, wobey be-merkt wird, daß der Blitz an verschiedenen Dritten herabdem Eisen nach gefahren sey, und nur beym Uebergangeaus einem Drate in den andern die dazwischen liegendenSteine zerschmettert habe. Der Urheber dieser Beobach-tung vermuthet hieraus eine sonderbare Sympathiedes Blitzes mit dem Eisen, weil im Jahre 167z derBlitz ebendaselbst an dem eisernen Drache, welcher damalslanger gewesen, ohne daß ihm der Stein entgegen gestanden-bis zu mikerst hcrabgcsahrcn sey. — OaS Ziel, das derBlitz zu erreichen sucht, ist jederzeit die feuchte Erde oderdas Wasser, wodurch er sich mit den leitenden Theilen desErdbodens verbinden kann. Demnach wird ein Wetter-schlag ein Gebäude nicht beschädigen, wenn er an demselbeneine ununterbrochene metallische Leitung von dem Orte sei-nes Anfalls an bis in die feuchte Erde, oder noch besser bisin ein fließendes Wasser antrifft. Diesen Grundsätzen ge-mäß würde ein Gebäude beschützt seyn, wenn an ihm einemetallische Verbindung i) dem ersten Anfalle desBlitzes ausgesetzt d. i. über alle Theile des Gebäudeshervorragend, 2) ununterbrochen b- i. mit möglichstgenauer Berührung aller ihrer Theile, fortgeführt, undZ) in ein frey abfließendes Wasser geendetrv ä r e. Durch diese Vorrichtung würde zwar der Blitz nichtvermieden, aber doch die Beschädigung verhütet werden.Einen solchen Blitzableiter, der den Schlag erwartet, umihn auf einem vvrgezeichncten unschädlichen Wege abzuleiten,könnte man einen defensive« Ableirer nennen, Fra »kIin' SVorschläge gehen aber »och weiter, und erstrecken sich sogaraus die Enikräflung der Wolke, und Vermeidung des Schla-ges selbst. Hierzu wendet er den zweyten Satz au: daßmetallische Spitzen das Vermögen besitzen,die Elektricität atlmählig und ohne Funkenund Schlag abzuleiten. Auch dieser Satz ist durchEcsahrungcn und Versuche bestätigt. Hierauf gründet sichFra >ikli»' s Rath, den obern Theil der metallischen Ver-bindung