Blitzableiter. 8 t
blndung aus einer zugespitzten Stange bestehen z»lasse». Eine solche greift die Wolke selbst an, entzieht dennächsten Theilen derselben ihre Elektricität in der Stille,und läßt es in den meisten Fällen gar nicht zum Schlagekommen. Man könnte dieses einen offensiven Blitzab-leiter nennen, der sogar seinen Feind entkräften und dasSchrecken des Anfalls ersparen soll» Bricht ein Blitz aus,so leistet er auch alle Dienste eines defensiven Ableitcrs»Im Iabr 1754 schlug ein Wetterstrahl in einen Thurm zuNcwbury in Neuengland «in, und lief vom Hammer derSeigerglvcke dem dünne» eisernen Orate durch zwey Bödennach, und zerschmetterte erst beym Ende des Orars imAusführen die Mauer des Thurins; t^o/.
Xbix» Auch dieser Vorfall war «ine Bestätigung derFra »klin' schen Theorie.
Frank! in's Landüleute säumten nicht lange, feintAnweisungen wirklich auszuführen, wozu sie um so mehr VerZanlassung harten, da in verschiedenen Theilen von Nordame-rika die Gewitter wett häufiger und schrecklicher, als beyuns sind. Der Kaufmann West in Pbiladelphia ließ aufseinem Hause einen solche» Ableitet errichien, den der Blitzmehrmals traf, ohne dem Gebäude zu schade»» Wie früh-zeitig und häufig die Blitzableiter in Nordamerika benutztwurden, erhellet daraus, day sie schon im Jahre 1760 i,nTitel einer Nachricht aus Cacolina „an den Häusern daselbstgewöhnlich angebracht (k^, r« L'.v/-. o>-/ /e/r. zy.«
aKxcä lo bewies rbeee.) gcaoniil werden. Ditzugcspitzkcii Ableitet fanden an Wilion ps/»
I.IV. p. 249 iecz. und 0.^ r/p-» k.s/ia's». 177z»
4.) einen Gegner, weicher ihnen den Docwurf machte, daßsie den Blitz herdeylvckre», da man doch die so gefährlicheelektrische Materie durch solche Leiter abführen sollte, welchedie herbeykonnncnde Quantität derselben so wenig als mög-lich vermehrten. Er that daher den Vorschlag, über dieGebäude nicht das geringste Meiall hervorragen zu lassen,sondern inwendig, einen oder zwey Fuß vom Giebel, ein«B.Haukd.d. Erf.^.TH. 2, Abih. K stumpf-